Virtual Reality für Xbox Series X:
Microsoft schießt Spekulationen ab

Virtual-Reality-Headsets benötigen normalerweise jede Menge Hardware-Leistung, zumindest dann, wenn man die volle Qualität genießen will. Da drängt sich eine Konsole wie die Xbox Series X natürlich auf, doch Micro­soft hat nun entsprechende Berichte zurückgewiesen.
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VR hat vor einigen Jahren einen regelrechten Boom erlebt, doch die anfängliche Begeis­te­rung rund um Oculus Rift und Co. hat sich längst gelegt. Das liegt einerseits daran, dass solche "Cyber-"Brillen selbst nicht gerade günstig sind, andererseits daran, dass man einen lei­stungs­star­ken Rechner braucht (von speziellen Controllern mal abgesehen).

Sony hat das Problem bereits vor einigen Jahren erkannt und schaffte es mit einer etwas ab­ge­speck­ten VR-Version für die PlayStation 4 große Erfolge zu feiern. Kein Wunder: Die Ja­pa­ner haben mittlerweile auch für die PlayStation 5 ein solches VR-Headset angekündigt.


Es ist also nicht überraschend, dass auch Microsoft ins Virtual-Reality-Spiel gebracht wird. Entsprechende Berichte gibt es seit bereits Jahren, die Redmonder selbst haben auch immer wieder nicht nur über VR-Unterstützung laut nachgedacht, sondern vor einigen Jahren auch über ein eigenes Headset. Dazu wurde es zwar zuletzt eher still, die Spekulationen wurden aber durch einen VR-Modus des Microsoft Flight Simulator befeuert.

"Update" für VR?

Doch vor kurzem fiel IGN Italy beim Testen des neuen Xbox Wireless Headset eine Auf­for­de­rung auf der Xbox Series X auf, in der es hieß, dass das "VR Headset" ein Update be­nö­tigt. Daraus konnte man durchaus schluss­fol­gern, dass die neueste Microsoft-Konsole auf ir­gend­ei­ne Weise ein VR-Headset unterstützt.

Doch gegenüber IGN machte Microsoft klar, dass man keine entsprechenden Pläne habe: "Die Kopie in dieser Fehlermeldung ist aufgrund eines Lokalisierungsfehlers ungenau. VR für Konsolen ist derzeit kein Schwerpunkt für uns."

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