Web-Vater Berners-Lee fordert, dass Internet zum Menschenrecht wird
Das Internet feiert dieser Tage seinen 32. Geburtstag und jener Mann, der als Erfinder des modernen World Wide Web gilt, hat nun aus diesem Anlass einen Appell veröffentlicht. Tim Berners-Lee fordert, dass der Zugang zum Netz als Menschenrecht anerkannt wird.
Tim Berners-Lee hat die Hypertext Markup Language, also HTML erfunden, und gilt damit als der Gründervater des Internets, wie wir es heute kennen. Er tritt auch immer wieder als Mahner sowie Gewissen auf und warnt etwa dann, wenn etwa die Netzneutralität in Gefahr ist. Nun gab es erneut einen erneuten Appell des 65-Jährigen, dieser hat vor allem auch mit Covid-19 zu tun.
Denn die Corona-Pandemie hat auch aufgezeigt, welche digitalen Gräben weltweit herrschen. In einem gemeinsam mit Rosemary Leith, der Co-Gründerin der Web Foundation, verfassten Beitrag heißt es, dass sich gerade in Zeiten wie diese das Web als Rettungsleine erwiesen habe. Diese erlaubt es, uns anzupassen und weiterzumachen. Infografik: Das passiert in einer Minute im Internet
Berners-Lee beklagt die digitale Kluft und meint, dass "jeder junge Mensch, der keinen Anschluss findet, eine verlorene Chance für neue Ideen und Innovationen, die der Menschheit dienen könnten" sei.
Die Forderung ist entsprechend folgende: "So wie wir es im letzten Jahrhundert mit der Elektrizität getan haben, müssen wir den Internetzugang als Grundrecht anerkennen und uns dafür einsetzen, dass alle jungen Menschen Zugang zu einem Netz haben, das ihnen die Macht gibt, ihre Welt zu gestalten."
Berners-Lee und Leith fordern entsprechende Investitionen in Anschlüsse, Geschwindigkeit, Daten und Geräte: "Eine umfassende Vernetzung der Welt wird dafür sorgen, dass junge Menschen nicht durch die Maschen fallen."
Denn die Corona-Pandemie hat auch aufgezeigt, welche digitalen Gräben weltweit herrschen. In einem gemeinsam mit Rosemary Leith, der Co-Gründerin der Web Foundation, verfassten Beitrag heißt es, dass sich gerade in Zeiten wie diese das Web als Rettungsleine erwiesen habe. Diese erlaubt es, uns anzupassen und weiterzumachen. Infografik: Das passiert in einer Minute im Internet
Digitale Kluft
Doch das gilt nicht für alle Teile der Welt, so Berners-Lee und Leith: "Ein Drittel der jungen Menschen hat überhaupt keinen Internetzugang. Vielen weiteren fehlt es an Daten, Geräten und einer zuverlässigen Verbindung, die sie benötigen, um das Web optimal zu nutzen. Tatsächlich hat laut UNICEF nur das oberste Drittel der unter 25-Jährigen einen Internetanschluss zu Hause. Damit bleiben 2,2 Milliarden junge Menschen ohne den stabilen Zugang zum Online-Lernen, der so vielen anderen geholfen hat, ihre Ausbildung während der Pandemie fortzusetzen."Berners-Lee beklagt die digitale Kluft und meint, dass "jeder junge Mensch, der keinen Anschluss findet, eine verlorene Chance für neue Ideen und Innovationen, die der Menschheit dienen könnten" sei.
Die Forderung ist entsprechend folgende: "So wie wir es im letzten Jahrhundert mit der Elektrizität getan haben, müssen wir den Internetzugang als Grundrecht anerkennen und uns dafür einsetzen, dass alle jungen Menschen Zugang zu einem Netz haben, das ihnen die Macht gibt, ihre Welt zu gestalten."
Berners-Lee und Leith fordern entsprechende Investitionen in Anschlüsse, Geschwindigkeit, Daten und Geräte: "Eine umfassende Vernetzung der Welt wird dafür sorgen, dass junge Menschen nicht durch die Maschen fallen."
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