Brand des OVH-Datenzentrums:
Seiten noch offline, Rust-Server weg
Gestern kam es in der französischen Stadt Straßburg zu einem für Teile des Internets folgenschweren Feuer: Denn zwei Datencenter des größten europäischen Hosters OVH wurden durch ein Feuer ganz oder teilweise zerstört. Mittlerweile ist die Tragweite bekannt - der Grund aber nicht.
Das spektakuläre Feuer, das in der Nacht auf gestern ausbrach und in den frühen Morgenstunden gelöscht werden konnte, hatte weitreichende Folgen. Denn die komplette Zerstörung eines Datencenters (SBG2) und die Beschädigung eines zweiten (SBG1) zogen nicht nur Ausfälle nach sich, sondern hatten auch kompletten Datenverlust zur Folge.
Denn nach dem Feuer bzw. dem Feuerwehreinsatz mussten alle vier Datenzentren abgeschaltet werden, also auch jene, die nicht direkt betroffen waren. Das bedeutet, dass viele Webangebote gestern temporär nicht erreichbar waren, auch weil die Techniker nicht auf das Gelände konnten oder durften.
Auch weitere Webseiten sind auch noch Donnerstagfrüh nicht erreichbar, darunter die Webpräsenz des Centre Pompidou, das weltberühmten Pariser Kunstzentrums und Bibliothek, sowie der Nachrichtenseite eeNews Europe. Das Feuer hatte aber auch sein (unerwartetes) Gutes: Denn laut den Sicherheitsforschern von Kaspersky wurden beim Brand auch Aktivitäten von Malware-Betreibern ausgelöscht.
Warum das Feuer ausgebrochen ist, wurde bisher noch nicht bekannt gegeben. Fragen zu den Brandschutzmaßnahmen wollte OVH nicht beantworten, sondern teilte laut Reuters lediglich mit, dass am Brandort keine Toxizität besteht.
Siehe auch: Spektakuläres Feuer zerstört Datenzentrum des größten EU-Hosters OVH
Denn nach dem Feuer bzw. dem Feuerwehreinsatz mussten alle vier Datenzentren abgeschaltet werden, also auch jene, die nicht direkt betroffen waren. Das bedeutet, dass viele Webangebote gestern temporär nicht erreichbar waren, auch weil die Techniker nicht auf das Gelände konnten oder durften.
Backups retten Seiten
Verhältnismäßig glimpflich ging es für jene Anbieter aus, die Backups hatten und haben, sie konnten sich nach relativ kurzer Zeit zurückmelden. Es gibt aber auch Anbieter, deren Server unwiderbringlich weg sind. Das prominenteste Beispiel ist das Survival-Spiel Rust. Betreiber Facepunch musste bestätigen, dass man 25 EU-Server verloren habe. Diese will man zwar ersetzen, Backups gibt es offenbar keine. Denn Rust schreibt auf Twitter, dass man nicht in der Lage sein wird, Daten wiederherzustellen.Auch weitere Webseiten sind auch noch Donnerstagfrüh nicht erreichbar, darunter die Webpräsenz des Centre Pompidou, das weltberühmten Pariser Kunstzentrums und Bibliothek, sowie der Nachrichtenseite eeNews Europe. Das Feuer hatte aber auch sein (unerwartetes) Gutes: Denn laut den Sicherheitsforschern von Kaspersky wurden beim Brand auch Aktivitäten von Malware-Betreibern ausgelöscht.
Warum das Feuer ausgebrochen ist, wurde bisher noch nicht bekannt gegeben. Fragen zu den Brandschutzmaßnahmen wollte OVH nicht beantworten, sondern teilte laut Reuters lediglich mit, dass am Brandort keine Toxizität besteht.
Update 12. März 2021:
Mittlerweile gibt es auch erste Erkenntnisse über die Brandursache. Mehr dazu in unserem Artikel OVH-Feuer: Erste Erkenntnisse zur Brandursache und auch Vorwürfe
Siehe auch: Spektakuläres Feuer zerstört Datenzentrum des größten EU-Hosters OVH
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