Nach OVH-Feuer: Datenzentren immer noch nicht voll wiederhergestellt
Mitte März kam es im Straßburger Datenzentrum des französischen Hosters und Cloud-Anbieters OVH zu einem Brand, der ein Data Center komplett zerstörte und ein anderes stark in Mitleidenschaft zog. Mit den Folgen kämpft das Unternehmen auch noch gut einen Monat später.
Der Brand, der in der Nacht auf 10. März im französischen Straßburg ausgebrochen ist, war nicht nur spektakulär, sondern auch folgenschwer. Denn zahlreiche Webseiten, deren Daten im Data Center SBG2 gespeichert waren (und die teilweise keine Backups angelegt hatten), mussten mit tagelangen Auszeiten kämpfen. OVH, immerhin der größte europäische Hoster und die weltweite Nummer 3, versprach, die zerstörten Server alsbald zu ersetzen.
Doch auch einen Monat nach dem Brand ist das noch nicht zur Gänze geschafft. Wie Born City unter Berufung auf Tweets von OVH-Chef Octave Klaba berichtet, wurden 200 neue Server in nicht vom Feuer betroffenen Gebäudeteilen aufgestellt, auf diese werden dann die jeweiligen Kundendaten transferiert.
Das Säubern eines Racks dauert bis zu rund sieben Stunden. Die OVH-Mitarbeiter werden zwar jeden Tag schneller, die in Frankreich wieder geltenden Lockdown-Maßnahmen erschweren die Arbeiten jedoch zusätzlich. "Wir mussten Reisen, Unterkunft und Verpflegung für alle unsere Mitarbeiter, die zur Unterstützung vor Ort kamen, beschaffen und dabei die Regierungsprotokolle einhalten, was die Abläufe natürlich noch komplexer machte", so OVH.
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Doch auch einen Monat nach dem Brand ist das noch nicht zur Gänze geschafft. Wie Born City unter Berufung auf Tweets von OVH-Chef Octave Klaba berichtet, wurden 200 neue Server in nicht vom Feuer betroffenen Gebäudeteilen aufgestellt, auf diese werden dann die jeweiligen Kundendaten transferiert.
"Wahrer Alptraum"
Laut Klaba ist man zwar in den meisten Bereichen wieder bei 95 Prozent und mehr angelangt, lediglich die Hosted Private Cloud-Systeme (HPC) liegen noch darunter (85 Prozent). Wie The Register schreibt, ist der Prozess langwierig und mühsam - Klaba schreibt, dass man an diesem "echten Alptraum" 24 Stunden und sieben Tage die Woche arbeitet - da die Racks gesäubert, wieder zusammengesetzt und dann getestet werden müssten.Das Säubern eines Racks dauert bis zu rund sieben Stunden. Die OVH-Mitarbeiter werden zwar jeden Tag schneller, die in Frankreich wieder geltenden Lockdown-Maßnahmen erschweren die Arbeiten jedoch zusätzlich. "Wir mussten Reisen, Unterkunft und Verpflegung für alle unsere Mitarbeiter, die zur Unterstützung vor Ort kamen, beschaffen und dabei die Regierungsprotokolle einhalten, was die Abläufe natürlich noch komplexer machte", so OVH.
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