US-Embargo bald vorbei? Huawei-Gründer hofft auf Biden-Regierung
Der Gründer des von den harten US-Sanktionen arg gebeutelten chinesischen Smartphone- und Telekommunikations-Herstellers Huawei hofft noch immer, dass man durch die neue US-Regierung unter Joe Biden auf bessere Zeiten zusteuert.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, erklärte Ren Zhengfei, Gründer von Huawei, jüngst bei seinem ersten öffentlichten Auftritt seit mehr als einem jahr, dass es für die Vereinigten Staaten wohl "sehr schwer" sein werde, die Sanktionen gegen sein Unternehmen aufzuheben.
Ren zeigte sich offen für Gespräche mit der neuen US-Regierung und gab an, er würde sich über einen Anruf von US-Präsident Biden freuen. Sollte dies wieder zugelassen werden, wolle Huawei auch künftig wieder große Mengen amerikanischer Produkte und Materialien einkaufen, so der Konzerngründer weiter.
Huawei versucht sich unterdessen weiter von seinem durch die US-Sanktionen praktisch ausgelöschten Consumer-Geschäft unabhängig zu machen. Statt auf Smartphones und andere mobile Endgeräte für Endkunden, setzt der Konzern mittlerweile verstärkt auf die Ausrüstung von Bergwerken und Flughäfen mit moderner Technologie, um so möglichst innerhalb eines Jahres die durch den Niedergang des Endkundengeschäfts mit Elektronikgeräten weggefallenen Einnahmen wieder auszugleichen.
Durch das weiter bestehende US-Embargo darf Huawei nicht mehr mit Produkten beliefert werden, die unter Verwendung von US-Technologien entwickelt oder gefertigt wurden. Der Konzern kann deshalb weder im gewohnten Ausmaß Smartphones bauen, noch Googles mobiles Betriebssystem Android in der offiziellen Variante verwenden.
Siehe auch: Huawei & Co. werden auf der Embargo-Liste der USA verbleiben
Ren hofft auf "offene Politik" der neuen US-Regierung
Allerdings hoffe er, dass die neue US-Regierung unter Biden eine "offenere Politik" verfolgen werde, so Ren. Er hoffe, dass die Biden-Administration vor allem die Interessen amerikanischer Firmen berücksichtigen werde, wenn es um weitere Entscheidungen politischer Natur gehe. Es sei schließlich gut für die finanzielle Entwicklung amerikanischer Firmen, wenn diese auch chinesische Partner beliefern könnten.Ren zeigte sich offen für Gespräche mit der neuen US-Regierung und gab an, er würde sich über einen Anruf von US-Präsident Biden freuen. Sollte dies wieder zugelassen werden, wolle Huawei auch künftig wieder große Mengen amerikanischer Produkte und Materialien einkaufen, so der Konzerngründer weiter.
Huawei versucht sich unterdessen weiter von seinem durch die US-Sanktionen praktisch ausgelöschten Consumer-Geschäft unabhängig zu machen. Statt auf Smartphones und andere mobile Endgeräte für Endkunden, setzt der Konzern mittlerweile verstärkt auf die Ausrüstung von Bergwerken und Flughäfen mit moderner Technologie, um so möglichst innerhalb eines Jahres die durch den Niedergang des Endkundengeschäfts mit Elektronikgeräten weggefallenen Einnahmen wieder auszugleichen.
Durch das weiter bestehende US-Embargo darf Huawei nicht mehr mit Produkten beliefert werden, die unter Verwendung von US-Technologien entwickelt oder gefertigt wurden. Der Konzern kann deshalb weder im gewohnten Ausmaß Smartphones bauen, noch Googles mobiles Betriebssystem Android in der offiziellen Variante verwenden.
Siehe auch: Huawei & Co. werden auf der Embargo-Liste der USA verbleiben
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