Apple dreht auf: Selbst kühne Erwartungen werden noch übertroffen
Der Computerkonzern Apple hat zum Abschluss des letzten Jahres fast schon erwartungsgemäß abgeliefert. Die Bilanzpräsentation bestand einmal mehr vor allem im Verkünden neuer Rekorde, die in die Firmenchronik eingetragen werden können.
Als wohl wichtigsten Marker verkündete Konzernchef Tim Cook dabei nicht einmal aktuelle Verkaufszahlen, sondern die Tatsache, dass inzwischen mehr als eine Milliarde iPhones aktiv genutzt würden. Dies bildet letztlich die Grundlage für so viele Geschäftsbereiche, die nach den reinen Hardware-Verkäufen angesiedelt sind und die die längerfristigen Einnahmen sichern. Die Zahl der insgesamt aktiven Apple-Geräte inklusive Tablets, Notebooks und Desktops bezifferte Cook auf 1,65 Milliarden.
Dabei sind die Geräte-Verkäufe weiterhin klar die Basis des gesamten geschäftlichen Erfolgs. Im vergangenen Quartal spülte der Absatz neuer iPhones insgesamt 65 Milliarden Dollar in die Kassen des Unternehmens. Das ist der höchste je erreichte Wert, auch wenn hier allerdings berücksichtigt werden muss, dass der Start einer neuen iPhone-Generation sich komplett in einem Geschäftsquartal niederschlug. Wie viele der neuen Modelle genau verkauft wurden, gibt das Unternehmen nicht mehr an, hier bleiben also die Analysen von Marktforschern abzuwarten, die in den kommenden Tagen eintreffen dürften.
Apple arbeitet aber auch daran, seine Produktlinie wieder etwas stärker zu diversifizieren, um nicht dauerhaft komplett vom Erfolg der neuesten iPhone-Generation abhängig zu sein. Dass dies durchaus gelingt, zeigt sich auch daran, dass der Anteil der Smartphone-Absätze am Konzernumsatz langsam sinkt - auch wenn er noch immer bei über der Hälfte liegt. Neue Impulse setzte das Unternehmen zuletzt mit der überaus erfolgreichen Einführung von Macs auf Basis der neuen ARM-Plattform. Und die Zahl der Nutzer, die kostenpflichtige Services des Unternehmens gebucht haben, sei binnen eines Jahres von 140 Millionen auf 620 Millionen gestiegen - hier dürften vor allem die Abos für den Videodienst Apple TV+ zu Buche schlagen.
Zusammengerechnet erreichte Apple im letzten Quartal einen Umsatz von 111,4 Milliarden Dollar, was im Jahresvergleich einem Wachstum um 35 Prozent entspricht. Dass die 100-Milliarden-Dollar-Marke geknackt wird, hatten die Analysten im Vorfeld zwar erwartet, die Prognosen waren mit 103,3 Milliarden Dollar aber vergleichsweise verhalten. Der Nettogewinn stieg dadurch von 22,2 Milliarden auf nun 28,76 Milliarden Dollar.
Dabei sind die Geräte-Verkäufe weiterhin klar die Basis des gesamten geschäftlichen Erfolgs. Im vergangenen Quartal spülte der Absatz neuer iPhones insgesamt 65 Milliarden Dollar in die Kassen des Unternehmens. Das ist der höchste je erreichte Wert, auch wenn hier allerdings berücksichtigt werden muss, dass der Start einer neuen iPhone-Generation sich komplett in einem Geschäftsquartal niederschlug. Wie viele der neuen Modelle genau verkauft wurden, gibt das Unternehmen nicht mehr an, hier bleiben also die Analysen von Marktforschern abzuwarten, die in den kommenden Tagen eintreffen dürften.
iPhone 12-Serie funktioniert
Allerdings dürfte es wenig überraschen, dass Apple mit der iPhone 12-Serie ziemlich genau den Punkt dessen getroffen hat, was die interessierten Verbraucher erwarteten. Negative Äußerungen zu den neuen Smartphones hielten sich in engen Grenzen. Die Folge dessen zeigt sich unter anderem auch darin, dass Tim Cook von einem Höchstwert bei den Upgrade-Käufen sprach.Apple arbeitet aber auch daran, seine Produktlinie wieder etwas stärker zu diversifizieren, um nicht dauerhaft komplett vom Erfolg der neuesten iPhone-Generation abhängig zu sein. Dass dies durchaus gelingt, zeigt sich auch daran, dass der Anteil der Smartphone-Absätze am Konzernumsatz langsam sinkt - auch wenn er noch immer bei über der Hälfte liegt. Neue Impulse setzte das Unternehmen zuletzt mit der überaus erfolgreichen Einführung von Macs auf Basis der neuen ARM-Plattform. Und die Zahl der Nutzer, die kostenpflichtige Services des Unternehmens gebucht haben, sei binnen eines Jahres von 140 Millionen auf 620 Millionen gestiegen - hier dürften vor allem die Abos für den Videodienst Apple TV+ zu Buche schlagen.
Zusammengerechnet erreichte Apple im letzten Quartal einen Umsatz von 111,4 Milliarden Dollar, was im Jahresvergleich einem Wachstum um 35 Prozent entspricht. Dass die 100-Milliarden-Dollar-Marke geknackt wird, hatten die Analysten im Vorfeld zwar erwartet, die Prognosen waren mit 103,3 Milliarden Dollar aber vergleichsweise verhalten. Der Nettogewinn stieg dadurch von 22,2 Milliarden auf nun 28,76 Milliarden Dollar.
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