Jetzt auch mit selbst entwickeltem Chip:
Raspberry Pi Pico für nur 4$
Die Raspberry Pi Foundation ist immer wieder für eine Überraschung gut. Das zeigt sich beispielsweise am neuen Raspberry Pi Pico, bei dem wieder einmal Bastler von Hardware-Projekten in den Fokus rücken. Hier kommt ein besonderer Chip zum Einsatz.
Es handelt sich um den RP2040, von dem wahrscheinlich noch niemand zuvor hörte. Und das hat einen einfachen Grund: Auch die Raspberry Pi-Entwickler haben jetzt ihr eigenes Silizium gestaltet und lassen es für ihre Systeme bei einem Auftragshersteller produzieren. "Es sieht so aus, als würde inzwischen jede Frucht-Firma ihren eigenen Chip herstellen und wir sind da keine Ausnahme", so James Adams von der RPI-Stiftung.
Auch hier hatte sich bereits vor Jahren ein eigenes Team von Chipentwicklern zusammengefunden, die über längere Zeit an einer eigenen Architektur arbeiteten. Das erste Ergebnis beruht auf zwei ARM Cortex-M0+-Kernen, die mit 133 Megahertz getaktet sind. 264 Kilobyte Arbeitsspeicher sind direkt in den Chip integriert. Und über einen QSPI-Bus können 16 Megabyte Flash-Speicher angesprochen werden, die aber extern angeflanscht werden müssen. Der RP2040 wird mit einer Strukturweite von 40 Nanometern hergestellt, das Bauelement selbst ist letztlich 7 x 7 Millimeter groß.
Bei dem kleinen System ist der RP2040 auf eine kleine Platine montiert, die auch noch verschiedene andere Komponenten inklusive eines USB-Anschlusses mitbringt. Der Pico lässt sich dabei auch von einer Akku-Zelle oder auch zwei AA-Batterien betreiben. Das kleine Board ist gerade einmal 51 x 21 Millimeter groß und lässt sich so in diverse Anwendungen einbauen. Diverse Partner der Foundation bieten auch eigene Variationen des Pico an. Der Preis des kleinen Systems liegt dankt des sparsamen Chips aus eigenem Hause bei gerade einmal 4 Dollar.
Auch hier hatte sich bereits vor Jahren ein eigenes Team von Chipentwicklern zusammengefunden, die über längere Zeit an einer eigenen Architektur arbeiteten. Das erste Ergebnis beruht auf zwei ARM Cortex-M0+-Kernen, die mit 133 Megahertz getaktet sind. 264 Kilobyte Arbeitsspeicher sind direkt in den Chip integriert. Und über einen QSPI-Bus können 16 Megabyte Flash-Speicher angesprochen werden, die aber extern angeflanscht werden müssen. Der RP2040 wird mit einer Strukturweite von 40 Nanometern hergestellt, das Bauelement selbst ist letztlich 7 x 7 Millimeter groß.
Raspberry Pi Pico
Klein und billig
Der Chip ist damit alles andere als extrem leistungsfähig - doch darum geht es hier auch nicht. Den Entwicklern kommt es vielmehr darauf an, ein sparsames und flexibles Stück Silizium einsetzen zu können, das sich zudem auch noch von nicht allzu versierten Nutzern programmieren lässt. Auf dem Raspberry Pi Pico soll es als zentrales Controller-Element von Bastel- und Bildungsprojekten dienen.Bei dem kleinen System ist der RP2040 auf eine kleine Platine montiert, die auch noch verschiedene andere Komponenten inklusive eines USB-Anschlusses mitbringt. Der Pico lässt sich dabei auch von einer Akku-Zelle oder auch zwei AA-Batterien betreiben. Das kleine Board ist gerade einmal 51 x 21 Millimeter groß und lässt sich so in diverse Anwendungen einbauen. Diverse Partner der Foundation bieten auch eigene Variationen des Pico an. Der Preis des kleinen Systems liegt dankt des sparsamen Chips aus eigenem Hause bei gerade einmal 4 Dollar.
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