Raspberry Pi Zero 2 W vorgestellt:
Bastelrechner wird stärker und teurer
Die Raspberry Pi Foundation hat mit dem Raspberry Pi Zero 2 W einen neuen Single-Board-Computer für Technikbastler vorgestellt, der für nur 15 Dollar auf den Markt kommt. Allerdings steigt der Preis aufgrund der Performance-Steigerung damit um rund ein Drittel.
Der Raspberry Pi Zero 2 W tritt die Nachfolge des vor einigen Jahren gestarteten RPi Zero W an und erfährt einige wenige, aber durchaus bedeutsame Veränderungen. Abgesehen davon handelt es sich weiterhin um einen extrem kleinen Mini-Rechner, der für allerlei Projekte verwendet werden kann. Die Raspberry Pi Foundation sorgt mit dem neuen Modell übrigens auch dafür, dass man die andauernden Engpässe bei 40nm-SoCs in Folge der Chipkrise umgeht.
Neu ist vor allem die Verwendung des Raspberry Pi RP3A0 mit Broadcom BCM2710A1, einem vierkernigen ARM Cortex-A53-SoC mit einem Gigahertz Standardtakt, der mit 512 MB DDR2-RAM kombiniert wird. Der Chip hat natürlich erheblich mehr Leistung als der zuvor verwendete einkernige ARM11-Chip des RPi Zero W. Optional lässt sich die neue Plattform übrigens auf 1,2 Gigahertz und damit um 20 Prozent übertakten.
Abgesehen davon bleibt die Ausstattung praktisch identisch, wenn man vom jetzt unterstützten Bluetooth 4.2 LE absieht. Die kleine Platine hat dementsprechend auch weiterhin einen MicroSD-Kartenslot, einen MiniHDMI-Ausgang, einen MIPI CSI-2-Kameraanschluss, n-WLAN, einen OTG-fähigen MicroUSB-Port sowie einen 40-Pin GPIO-Header, der noch nicht bestückt ist.
Auch die Maße ändern sich mit 65x30 Millimetern nicht. Durch den Wechsel auf die deutlich stärkere Plattform steigen die Anforderungen in Sachen Energieversorgung allerdings kräftig, so dass jetzt ein 5V/2.5A-Netzteil nötig ist. Die Entwickler empfehlen natürlich auch weiterhin, dass man auf der kleinen Platine das bekannte Raspberry Pi OS einsetzt, es werden aber auch andere Linux-Varianten unterstützt.
Wer nun übrigens über erste Projekte nachdenkt, in denen der Raspberry Pi Zero 2 W zum Einsatz kommen soll, muss bedenken, dass die deutlich stärkere CPU auch schwerer zu kühlen ist. So kann die Temperatur selbst beim Standardtakt von einem Gigahertz zu Hitzeproblemen führen. Ab 80°C erfolgt dann Throttling, so dass nicht mehr die maximale Leistung verfügbar ist. Es sollte also von vornherein daran gedacht werden, dass ggf. eine ausreichende passive oder gar aktive Kühlung nötig sein kann.
Neu ist vor allem die Verwendung des Raspberry Pi RP3A0 mit Broadcom BCM2710A1, einem vierkernigen ARM Cortex-A53-SoC mit einem Gigahertz Standardtakt, der mit 512 MB DDR2-RAM kombiniert wird. Der Chip hat natürlich erheblich mehr Leistung als der zuvor verwendete einkernige ARM11-Chip des RPi Zero W. Optional lässt sich die neue Plattform übrigens auf 1,2 Gigahertz und damit um 20 Prozent übertakten.
Abgesehen davon bleibt die Ausstattung praktisch identisch, wenn man vom jetzt unterstützten Bluetooth 4.2 LE absieht. Die kleine Platine hat dementsprechend auch weiterhin einen MicroSD-Kartenslot, einen MiniHDMI-Ausgang, einen MIPI CSI-2-Kameraanschluss, n-WLAN, einen OTG-fähigen MicroUSB-Port sowie einen 40-Pin GPIO-Header, der noch nicht bestückt ist.
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Wer nun übrigens über erste Projekte nachdenkt, in denen der Raspberry Pi Zero 2 W zum Einsatz kommen soll, muss bedenken, dass die deutlich stärkere CPU auch schwerer zu kühlen ist. So kann die Temperatur selbst beim Standardtakt von einem Gigahertz zu Hitzeproblemen führen. Ab 80°C erfolgt dann Throttling, so dass nicht mehr die maximale Leistung verfügbar ist. Es sollte also von vornherein daran gedacht werden, dass ggf. eine ausreichende passive oder gar aktive Kühlung nötig sein kann.
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