Raspberry Pi 4 lässt sich mit wenig Aufwand stabil stark übertakten
Mit dem Raspberry Pi 400 hat die Raspberry Pi Foundation bereits viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Das dürfte sich sogar noch steigern, denn inzwischen machen Berichte über die Übertaktungs-Fähigkeiten des zentralen Chips die Runde.
Der Raspberry Pi 400 ist bereits die dritte Variante, die vom Raspberry Pi 4 angeboten wird. Die Basis bildet der Pi 4 Model B, in den ein Broadcom 2711ZPKFSB06B0T-SoC eingebaut ist. Darüber hinaus gibt es das Compute Module 4 (CM4) das mit dem gleichen Broadcom 2711ZPKFSB06C0T-Chip daherkommt, wie der inzwischen dazugekommene Pi 400. Die normalen beiden Platinen-Rechner arbeiten ab Werk mit einer Taktung von 1,5 Gigahertz, während im Pi 400 bereits 1,8 Gigahertz gefahren werden.
Damit der Chip in der dünnen Tastatur, in die der ganze Rechner eingebaut ist, nicht überhitzt, ist er bereits mit einem Kühlkörper ausgestattet. Damit funktioniert die Wärmeableitung trotz des höheren Taktes offenbar sehr gut. Und es gibt eben auch den Hinweis darauf, dass sich aus dem CM4 deutlich mehr herausholen lassen dürfte, als die Spezifikationen im Werkszustand aussagen.
Wer allerdings eine ordentliche Kühlung auf das CM4 baut, kann einiges erreichen. Auf diese Weise lässt sich das System dann bei Bedarf auch mit einer Taktung von 2,15 Gigahertz betreiben - und dies dauerhaft ohne Überhitzungsgefahr. Beim normalen Model B war das bei entsprechenden Versuchen etwas zu viel, aber auch hier ließen sich zumindest 2,1 Gigahertz stabil erreichen. Wer also etwas mehr Rechenleistung benötigt, muss nicht in ein stärkeres System, sondern in einen Kühlkörper investieren.
Damit der Chip in der dünnen Tastatur, in die der ganze Rechner eingebaut ist, nicht überhitzt, ist er bereits mit einem Kühlkörper ausgestattet. Damit funktioniert die Wärmeableitung trotz des höheren Taktes offenbar sehr gut. Und es gibt eben auch den Hinweis darauf, dass sich aus dem CM4 deutlich mehr herausholen lassen dürfte, als die Spezifikationen im Werkszustand aussagen.
Gute Kühlung ist Pflicht
Das Übertakten selbst ist beim Raspberry Pi schnell erledigt. Es genügen entsprechend Takt- und Spannungs-Angaben in der entsprechenden Konfigurations-Datei. Mit den Werten kann man hier herumspielen, bis man eine gute Kombination gefunden hat. Allerdings hat man im Werkszustand der Platinen-Rechner nicht lange Spaß an erhöhten Taktungen, da die Chips sich automatisch selbst herunterregeln, sobald bestimmte Temperaturschwellen überschritten werden.Wer allerdings eine ordentliche Kühlung auf das CM4 baut, kann einiges erreichen. Auf diese Weise lässt sich das System dann bei Bedarf auch mit einer Taktung von 2,15 Gigahertz betreiben - und dies dauerhaft ohne Überhitzungsgefahr. Beim normalen Model B war das bei entsprechenden Versuchen etwas zu viel, aber auch hier ließen sich zumindest 2,1 Gigahertz stabil erreichen. Wer also etwas mehr Rechenleistung benötigt, muss nicht in ein stärkeres System, sondern in einen Kühlkörper investieren.
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