Ohne Huawei-Embargo: Honor baut Smartphones mit Qualcomm-CPUs
Honor soll offenbar schnell den Platz von Huawei einnehmen, nachdem der Konzern seine ehemalige Tochter an externe Investoren verkauft hat. Jetzt arbeitet Honor offenbar mit dem US-Chipgiganten Qualcomm an neuen Smartphones inklusive aktuellen High-End-Chips mit 5G.
Wie das Portal Sina Finance unter Berufung auf China Business News berichtet, kooperieren Honor und Qualcomm bereits, um zügig neue Smartphones mit den Chips des US-Herstellers auf den Markt zu bringen. Honor ist dadurch nicht mehr auf die bisher häufig in den Geräten der Marke verwendeten Huawei-SoCs angewiesen.
Zu den Geräten, die Honor unter Verwendung von Qualcomm-Plattformen entwickelt, gehören angeblich auch Modelle mit integriertem 5G-Modem. Dies deutet darauf hin, dass Qualcomm tatsächlich das gesamte Produktportfolio inklusive seiner High-End-Chips auch für Honor verfügbar gemacht hat. Erst vor kurzem stellte Qualcomm mit dem Snapdragon 888 5G seinen jüngsten Oberklasse-Chip für Android-basierte Smartphones vor.
Mittlerweile sollen mehr als 8000 frühere Mitarbeiter aus der Lieferkette von Huawei zu dem neuen Unternehmen hinter Honor gewechselt sein, so dass man wohl in der Lage sein dürfte, schnell gute Beziehungen zu Zulieferern und Partnern aufzubauen. Außerdem soll ein Großteil der Mitarbeiter aus Huaweis Forschungs- und Entwicklungsabteilungen für Smartphones mittlerweile für Honor tätig sein.
Zumindest mit Blick auf das nötige Personal scheint Honor also gut aufgestellt zu sein, wenn es darum geht, im Smartphone-Markt in die Fußstapfen von Huawei zu treten. Allerdings sind Kapazitäten in der Chipfertigung derzeit hart umkämpft, so dass fraglich ist, wie viele seiner SoCs Qualcomm an Honor liefern kann. Engpässe könnten dadurch bald eine weitere Hürde für Honor werden.
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Keine Schwarze Liste, kein Problem!
Weil Honor nicht auf der "Schwarzen Liste" der US-Regierung steht, die es amerikanischen Firmen verbietet, Huawei und diversen weiteren Firmen Produkte zu liefern, die mit Hilfe von US-Technologie entwickelt oder gefertigt werden, kann Qualcomm das inzwischen zumindest offiziell unabhängig von Huawei agierende Unternehmen Honor ganz legal mit seinen Prozessoren und Technologien versorgen.Zu den Geräten, die Honor unter Verwendung von Qualcomm-Plattformen entwickelt, gehören angeblich auch Modelle mit integriertem 5G-Modem. Dies deutet darauf hin, dass Qualcomm tatsächlich das gesamte Produktportfolio inklusive seiner High-End-Chips auch für Honor verfügbar gemacht hat. Erst vor kurzem stellte Qualcomm mit dem Snapdragon 888 5G seinen jüngsten Oberklasse-Chip für Android-basierte Smartphones vor.
Mittlerweile sollen mehr als 8000 frühere Mitarbeiter aus der Lieferkette von Huawei zu dem neuen Unternehmen hinter Honor gewechselt sein, so dass man wohl in der Lage sein dürfte, schnell gute Beziehungen zu Zulieferern und Partnern aufzubauen. Außerdem soll ein Großteil der Mitarbeiter aus Huaweis Forschungs- und Entwicklungsabteilungen für Smartphones mittlerweile für Honor tätig sein.
Zumindest mit Blick auf das nötige Personal scheint Honor also gut aufgestellt zu sein, wenn es darum geht, im Smartphone-Markt in die Fußstapfen von Huawei zu treten. Allerdings sind Kapazitäten in der Chipfertigung derzeit hart umkämpft, so dass fraglich ist, wie viele seiner SoCs Qualcomm an Honor liefern kann. Engpässe könnten dadurch bald eine weitere Hürde für Honor werden.
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