Qualcomm unter Druck: Mit neuen, eigenen CPU-Designs gegen Apple?
Damit Qualcomm in Sachen ARM-basierter PCs mit Windows wirklich mit Apple konkurrieren kann, müsste das Unternehmen wieder in eigene, angepasste ARM-Architekturen investieren. Dies sieht man offenbar auch bei dem Unternehmen selbst ähnlich.
Qualcomm gab gestern seine jüngsten Geschäftszahlen bekannt und konnte dabei durchaus positive Zahlen vermelden. Gleichzeitig deutete Christiano Amon, der jetzt den CEO-Posten von Qualcomm übernommen hat, an, dass das Unternehmen unter Umständen wieder zu seiner alten Praxis einer starken Anpassung seiner Chips zurückkehren muss, um dauerhaft höhere Leistungspunkte zu erreichen.
Auf die Frage eines Journalisten, wie die Übernahme des CPU-Design-Spezialisten Nuvia sich auf die Zukunftspläne von Qualcomm auswirken werde, antworteten die Manager des Unternehmen, dass man höchst zuversichtlich sei, dass der Schritt die Pläne des Konzerns erfolgreich voranbringen werde.
Angesichts von Apples M1 und den diversen Leistungsvorteilen, die Apple auch bei seinen anderen Chips gegenüber Produkten auf Basis der Original-Designs von ARM hat, will sich Qualcomm mit dem Kauf von Nuvia offenbar wieder in eine bessere Position manövrieren. Nuvia besitzt, ähnliche wie auch Apple, eine Architektur-Lizenz von ARM und kann so auch eigene Designs schaffen.
Damit erhält Qualcomm im Zuge der Übernahme von Nuvia wieder die Möglichkeit, eigene ARM-Cores zu entwickeln, statt einfach nur fertige Designs von ARM zu lizenzieren. Qualcomm hatte den Zukauf erst vor kurzem bekannt gegeben. Nuvia ist ein Spezialist für die Entwicklung angepasster ARM-CPUs, der erst 2019 gegründet wurde.
Hinter dem Unternehmen steht mit Gerard Williams III jener Chipspezialist, der für Apple als Senior Director for Platform Architecture für sämtliche Apple-SoCs vom Apple A7 bis hin zum Apple A14 verantwortlich zeichnete. Als solcher war er die treibende Kraft hinter den von Apple entwickelten eigenen ARM-Chipdesigns, die dem US-Konzern einen so beachtlichen Vorteil in Sachen Performance verschafft haben, wie er sich jetzt in den neuen mit Apple M1-SoC ausgerüsteten ARM-basierten Macs abzeichnet.
Auf die Frage eines Journalisten, wie die Übernahme des CPU-Design-Spezialisten Nuvia sich auf die Zukunftspläne von Qualcomm auswirken werde, antworteten die Manager des Unternehmen, dass man höchst zuversichtlich sei, dass der Schritt die Pläne des Konzerns erfolgreich voranbringen werde.
Qualcomm bald wieder mit eigenen CPU-Designs?
Nach Meinung von Marktbeobachtern wie dem Reuters-Journalisten Stephen Ellis machte Qualcomms Management bei dem Gespräch auch deutlich, dass man kaum Aussichten sieht, dass ein Festhalten an der einfachen Lizenzierung von CPU-Designs, die von ARM entwickelt wurden, dauerhaft funktioniert. Aktuell übernimmt Qualcomm lediglich die von ARM entwickelten Core-Designs und integriert sie in seine Chips.Angesichts von Apples M1 und den diversen Leistungsvorteilen, die Apple auch bei seinen anderen Chips gegenüber Produkten auf Basis der Original-Designs von ARM hat, will sich Qualcomm mit dem Kauf von Nuvia offenbar wieder in eine bessere Position manövrieren. Nuvia besitzt, ähnliche wie auch Apple, eine Architektur-Lizenz von ARM und kann so auch eigene Designs schaffen.
Damit erhält Qualcomm im Zuge der Übernahme von Nuvia wieder die Möglichkeit, eigene ARM-Cores zu entwickeln, statt einfach nur fertige Designs von ARM zu lizenzieren. Qualcomm hatte den Zukauf erst vor kurzem bekannt gegeben. Nuvia ist ein Spezialist für die Entwicklung angepasster ARM-CPUs, der erst 2019 gegründet wurde.
Hinter dem Unternehmen steht mit Gerard Williams III jener Chipspezialist, der für Apple als Senior Director for Platform Architecture für sämtliche Apple-SoCs vom Apple A7 bis hin zum Apple A14 verantwortlich zeichnete. Als solcher war er die treibende Kraft hinter den von Apple entwickelten eigenen ARM-Chipdesigns, die dem US-Konzern einen so beachtlichen Vorteil in Sachen Performance verschafft haben, wie er sich jetzt in den neuen mit Apple M1-SoC ausgerüsteten ARM-basierten Macs abzeichnet.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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