Verkehrte Welt: Honor soll mehr Smartphones verkaufen als Huawei
Im Umfeld des chinesischen Mobilfunkausrüsters und Smartphone-Herstellers Huawei herrscht wohl nach dem Verkauf der Tochtermarke Honor "verkehrte Welt". Künftig sollen deutlich mehr "Honor"-Smartphones verkauft werden als Geräte der Marke "Huawei".
Wie der japanische Wirtschaftsdienst Nikkei Asia unter Berufung auf Quellen aus der Lieferkette von Huawei und Honor erfahren haben will, soll Honor künftig die führende Rolle übernehmen. Vor dem Verkauf war die Marke stets nur die "junge Tochter" des Huawei-Konzerns und sollte vor allem ein jüngeres Publikum ansprechen, während die jeweiligen Spitzengeräte des Herstellers immer der Marke Huawei vorbehalten blieben.
Für das kommende Jahr plant Honor nun eine Steigerung der Smartphone-Produktion um rund 40 Prozent, um letztlich auf rund 100 Millionen verkaufte Geräte zu kommen. Huawei selbst rechnet hingegen nur noch mit rund 60 Millionen verkauften Smartphones. Künftig würde Honor damit also "die erste Geige spielen" und auch international die Hauptrolle übernehmen.
Huawei hatte Honor im November an einen chinesischen Investor verkauft, der von einem seiner Distributionspartner und der örtlichen Regierung gegründet wurde. Damit will der Konzern die durch die massiven US-Sanktionen entstandenen Probleme umschiffen, um zumindest das Tochterunternehmen weiter überleben zu lassen.
Noch ist vollkommen offen, ob der Plan von Huawei und Honor aufgehen kann. Dies hängt vor allem davon ab, ob Honor als jetzt eigenständiger Anbieter in der Lage sein wird, die US-Sanktionen tatsächlich zu vermeiden. Derzeit laufen bereits entsprechende Verhandlungen mit diversen Zulieferern, die in vielen Fällen ihre Produkte nicht ohne US-Technologien entwickeln oder produzieren können.
Derzeit wird die Unterzeichnung von ersten Lieferverträgen noch in diesem Monat erwartet, doch droht noch immer ein Verbot durch die US-Behörden.
Für das kommende Jahr plant Honor nun eine Steigerung der Smartphone-Produktion um rund 40 Prozent, um letztlich auf rund 100 Millionen verkaufte Geräte zu kommen. Huawei selbst rechnet hingegen nur noch mit rund 60 Millionen verkauften Smartphones. Künftig würde Honor damit also "die erste Geige spielen" und auch international die Hauptrolle übernehmen.
Huawei hatte Honor im November an einen chinesischen Investor verkauft, der von einem seiner Distributionspartner und der örtlichen Regierung gegründet wurde. Damit will der Konzern die durch die massiven US-Sanktionen entstandenen Probleme umschiffen, um zumindest das Tochterunternehmen weiter überleben zu lassen.
Noch ist vollkommen offen, ob der Plan von Huawei und Honor aufgehen kann. Dies hängt vor allem davon ab, ob Honor als jetzt eigenständiger Anbieter in der Lage sein wird, die US-Sanktionen tatsächlich zu vermeiden. Derzeit laufen bereits entsprechende Verhandlungen mit diversen Zulieferern, die in vielen Fällen ihre Produkte nicht ohne US-Technologien entwickeln oder produzieren können.
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