Apple befeuert den Einsatz heimlicher, invasiver Tracking-Technik
Apple sorgt mit Anpassungen seiner Datenschutzregeln für große Aufregung in der gesamten Werbeindustrie. Wie kann man auf iPhones weiter wertvolle Daten abgreifen? Einige Entwickler erforschen invasive Techniken zum User-Tracking, die Apple verborgen bleiben sollen.
Doch unter vielen Entwicklern scheint es beschlossene Sache, diesen Einbruch nicht ohne Gegenwehr hinzunehmen. Eine der Methoden, die hier eine Lösung verspricht: ein sogenannter Geräte-Fingerabdruck. "Ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass jeder versuchen wird, Fingerabdrücke zu nutzen, ob Apple seine Regeln durchsetzt oder nicht", so ein Entwickler von Handyspielen gegenüber Ars Technica.
Für Datenschützer stellt die Perspektive des massenhaften Einsatzes von Geräte-IDs einen echten Albtraum dar, ermöglichen diese doch völlig unabhängig von Cookies und IP-Adressen umfassendes Tracking von Geräten. Und so steht man mit der Entscheidung Apples vor einem Dilemma: Die Änderungen kann man aus Sicht des Datenschutzes nur begrüßen, User-Tracking wird aber auf iOS gerade wegen diese Anpassungen ein sensibles Thema bleiben.
Um das Werbe-Tracking auf iOS-Geräten entbrennt ein wilder Konflikt
Demnächst wird ein Update auf iOS-Geräten dafür sorgen, dass Apps nicht mehr ohne Zustimmung von Nutzern sogenannte Werbe-IDs, bekannt als IDFA, nutzen dürfen. Wie Ars Technica schreibt, bringt diese Anpassung die gesamte Industrie in Aufruhr - Facebook inszeniert sich hier als Speerspitze - da nach aktuellen Schätzungen rund zwei Drittel der Nutzer die entsprechenden Pop-ups in Apps ablehnen werden. Dies dürfte Werbeeinnahmen auf dem wichtigen iOS-Markt einbrechen lassen.Doch unter vielen Entwicklern scheint es beschlossene Sache, diesen Einbruch nicht ohne Gegenwehr hinzunehmen. Eine der Methoden, die hier eine Lösung verspricht: ein sogenannter Geräte-Fingerabdruck. "Ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass jeder versuchen wird, Fingerabdrücke zu nutzen, ob Apple seine Regeln durchsetzt oder nicht", so ein Entwickler von Handyspielen gegenüber Ars Technica.
Für Datenschützer stellt die Perspektive des massenhaften Einsatzes von Geräte-IDs einen echten Albtraum dar, ermöglichen diese doch völlig unabhängig von Cookies und IP-Adressen umfassendes Tracking von Geräten. Und so steht man mit der Entscheidung Apples vor einem Dilemma: Die Änderungen kann man aus Sicht des Datenschutzes nur begrüßen, User-Tracking wird aber auf iOS gerade wegen diese Anpassungen ein sensibles Thema bleiben.
Tracking bleibt, egal was man tut
"Es wird weiter Tracking geben", so Andrés Arrieta von der Electronic Frontier Foundation, einer Organisation, die sich für digitale Rechte einsetzt gegenüber Ars Technica . "Wir werden immer noch Apps sehen, die versuchen, schändliche Dinge zu tun. Egal, was man unternimmt, es wird immer schlechten Akteure gegen."
Thema:
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Videos zum Thema iOS
Beiträge im Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Samsung Health: Nutzer müssen Daten für KI freigeben, sonst Löschung
- GDID: Microsoft bestätigt nicht deaktivierbare Windows-Gerätekennung
- FritzSmart und Repeater: Firmware-Updates für 4 Geräte stehen bereit
- Schweizer Armee verbannt Microsoft für deutsche OpenDesk-Lösung
- Long March 10B: China landet erstmals Raketenstufe auf dem Meer
- Nur heute: 13 Weekend-Deals bei Media Markt & Saturn, die sich lohnen
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!








Alle Kommentare zu dieser News anzeigen