Astronomen finden "himmlische Autobahnen" durchs Sonnensystem
In unserem Sonnensystem gibt es ein regelrechtes Geflecht an "Autobahnen", auf denen sich Objekte besonders schnell und effizient von einem Ort zum anderen bewegen können. Das haben serbische Astronomen jetzt herausgefunden.
Das Netzwerk von Schnellstraßen zwischen den Planeten ist schlicht unsichtbar und lässt sich nur mit einer aufwendigen Analyse zahlreicher Indizien finden. Und das ist noch nicht einmal das einzige Problem bei der Sache. Hinzu kommt, dass die Wege ständigen Veränderungen unterliegen und eine Karte so immer wieder nachjustiert werden muss.
Wenn man alles zusammenbringt, kommt man letztlich aber einer "echten himmlischen Autobahn" auf die Spur, wie es die Wissenschaftler in ihrem zugehörigen Paper beschreiben. Das Netzwerk entsteht durch das komplexe Zusammenspiel der Gravitations-Wirkungen von Sonne und Planeten. Und es lässt sich im Grunde nicht allein aus der Theorie ableiten. Hier macht schon das Gravitations-Zusammenspiel dreier Körper enorme Schwierigkeiten - ein Modell aus einem Stern und mehreren Planeten ist da kaum zu durchdringen.
Die Beobachtungen können zukünftig wahrscheinlich genauere Prognosen über die Bahnen verschiedener Himmelskörper bringen - vor allem jener, die zu den kleineren Objekten gehören. Aber auch die Flugpläne zukünftiger Raumfahrt-Missionen könnten so unter Umständen stärker optimiert werden. Das könnte dazu führen, dass sich beispielsweise für Missionen in weit entfernte Regionen des Sonnensystems nicht nur alle paar Jahre ein Startfenster öffnet.
Wenn man alles zusammenbringt, kommt man letztlich aber einer "echten himmlischen Autobahn" auf die Spur, wie es die Wissenschaftler in ihrem zugehörigen Paper beschreiben. Das Netzwerk entsteht durch das komplexe Zusammenspiel der Gravitations-Wirkungen von Sonne und Planeten. Und es lässt sich im Grunde nicht allein aus der Theorie ableiten. Hier macht schon das Gravitations-Zusammenspiel dreier Körper enorme Schwierigkeiten - ein Modell aus einem Stern und mehreren Planeten ist da kaum zu durchdringen.
Schneller in den Deep Space
Um trotzdem eine Idee von der ganzen Sache zu bekommen, haben die Astronomen die Beobachtungen der realen Bewegungen zahlreicher Kometen und Asteroiden mit theoretischen Modellen in einer großen Simulation zusammengeführt. Und hier zeigte sich dann, dass viele der stabilen Orbits sich über Millionen von Jahren eben genau auf diesem Netz kosmischer Schnellstraßen angeordnet haben. Hier fliegen Objekte seit sehr langer Zeit stabil durch das Sonnensystem, ohne beispielsweise mit den Planeten zu kollidieren.Die Beobachtungen können zukünftig wahrscheinlich genauere Prognosen über die Bahnen verschiedener Himmelskörper bringen - vor allem jener, die zu den kleineren Objekten gehören. Aber auch die Flugpläne zukünftiger Raumfahrt-Missionen könnten so unter Umständen stärker optimiert werden. Das könnte dazu führen, dass sich beispielsweise für Missionen in weit entfernte Regionen des Sonnensystems nicht nur alle paar Jahre ein Startfenster öffnet.
Siehe auch:
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen