Elektromobilität: Briten ziehen Verbrenner-Verbot zehn Jahre vor
Großbritannien treibt die Verkehrswende jetzt beschleunigt voran: Die Zulassung neuer Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor wird zehn Jahre früher untersagt als bisher geplant. Das gilt nicht nur für PKW, sondern auch für Nutzfahrzeuge.
Der britische Premierminister Boris Johnson hat derzeit mit schwierigen Entscheidungen zu tun. Das Land muss die Corona-Pandemie im Griff behalten und auch noch den komplizierten Prozess des EU-Austritts hinbekommen. Und im Hintergrund steht weiterhin die große Frage im Raum, wie man die Klimakatastrophe doch noch in einem erträglichen Rahmen halten kann - was für einen Inselstaat nicht ganz unwichtig ist.
Zumindest in der Klimapolitik will Johnson nun einen Vorstoß wagen und das Vereinigte Königreich in eine "grüne industrielle Revolution" führen. Ein Teil dessen ist eine beschleunigte Abkehr von Verbrennungsmotoren. Reine Benziner und Diesel sollen nun bereits ab dem Jahr 2030 nicht mehr verkauft werden dürfen. Bisher hatte man sich auf 2040 für den endgültigen Ausstieg aus der fossilen Mobilität konzentriert.
Die Initiative der Regierung ist auch darin begründet, dass man nach dem Brexit wieder verstärkt in eine produzierende Rolle kommen muss. Um auf dem Weltmarkt etwas bieten zu können, sind Klimaschutz-Technologien sicherlich eine sinnvolle Sache. Durch das aktuelle Vorhaben Londons sollen im Königreich um die 250.000 Vollerwerbs-Jobs entstehen.
Zumindest in der Klimapolitik will Johnson nun einen Vorstoß wagen und das Vereinigte Königreich in eine "grüne industrielle Revolution" führen. Ein Teil dessen ist eine beschleunigte Abkehr von Verbrennungsmotoren. Reine Benziner und Diesel sollen nun bereits ab dem Jahr 2030 nicht mehr verkauft werden dürfen. Bisher hatte man sich auf 2040 für den endgültigen Ausstieg aus der fossilen Mobilität konzentriert.
Umbau der Wirtschaft
Die Regierung will darüber hinaus mehrere Milliarden Pfund in die Hand nehmen, um in den kommenden Jahren die Umstellung auf klimafreundlichere Technologien voranzutreiben. Im Mobilitätsbereich bedeutet dies auch die Förderung des Baus eines sehr viel dichteren Netzes an Ladestationen für Elektroautos. Die dahinterliegende Energieversorgung soll möglichst aus regenerativen Quellen erfolgen - unter anderem plant man weitere Offshore-Windkraftwerke vor den Küsten. Aber auch in Kernkraft wollen die Briten investieren, wobei allerdings unklar ist, ob dies angesichts der immer weiter ausufernden Kosten dieser Technologie wirklich stattfinden wird.Die Initiative der Regierung ist auch darin begründet, dass man nach dem Brexit wieder verstärkt in eine produzierende Rolle kommen muss. Um auf dem Weltmarkt etwas bieten zu können, sind Klimaschutz-Technologien sicherlich eine sinnvolle Sache. Durch das aktuelle Vorhaben Londons sollen im Königreich um die 250.000 Vollerwerbs-Jobs entstehen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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