Risiken sind bekannt: Bund startet Info-Kampagne gegen 5G-Mythen
Die Bundesregierung startet jetzt eine Aufklärungs-Kampagne, mit der man den sich hartnäckig haltenden Vorurteilen gegenüber dem 5G-Mobilfunk etwas entgegensetzen will. Denn wissenschaftlich gedeckt sind die Vorbehalte schlicht nicht.
Immer wieder trifft man in der öffentlichen Diskussion aus ein breites Spektrum von Bedenken gegenüber der neuen Technologie bis hin zu einer aggressiven Ablehnung. Dabei wird immer wieder auf angebliche Risiken verwiesen: Die Mobilfunk-Strahlung sei gesundheitsschädlich oder würde zum Insektensterben beitragen. In der äußersten Ecke gedeiht dies bis zu wirren Verschwörungsmythen, nach denen mit der Funktechnik wahlweise die Corona-Pandemie vorangetrieben oder die Bevölkerung dezimiert werden soll.
"Es gibt bislang keinen wissenschaftlichen Nachweis, dass Mobilfunk unterhalb der in Deutschland geltenden Grenzwerte negative gesundheitliche Auswirkungen hat", hält Inge Paulini, die Chefin des Bundesamtes für Strahlenschutz, dem zum Start der Informations-Kampagne entgegen. Sie verweist darauf, dass es dazu in der Vergangenheit immer wieder zahlreiche und groß angelegte Untersuchungen gab.
Das gelte auch für die Bandbereiche, die beim Start der 5G-Infrastrukturen neu dazukommen. Diese sind immerhin schon wesentlich länger aktiv, als es Mobilfunk gibt. Über Jahrzehnte wurden auf einigen dieser Frequenzen unter anderem Fernsehprogramme übertragen. Nun, da das analoge TV-Signal Geschichte ist, können die Bänder für neue Anwendungen genutzt werden.
Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) betonte hingegen die großen Potenziale der neuen Technik für den Klimaschutz. 5G bietet im Vergleich zu den Vorgänger-Technologien eine deutlich bessere Energieeffizienz bei der Übertragung von Daten. Darüber hinaus wird darauf verwiesen, dass es letztlich um einen sinn- und maßvollen Umgang mit der Technik gehe. Denn die elektromagnetische Strahlung berge zwar Risiken, doch sind diese wissenschaftlich gut verstanden und bei der Festsetzung von Grenzwerten berücksichtigt.
5G-Informationsseite der Bundesregierung und Behörden
"Es gibt bislang keinen wissenschaftlichen Nachweis, dass Mobilfunk unterhalb der in Deutschland geltenden Grenzwerte negative gesundheitliche Auswirkungen hat", hält Inge Paulini, die Chefin des Bundesamtes für Strahlenschutz, dem zum Start der Informations-Kampagne entgegen. Sie verweist darauf, dass es dazu in der Vergangenheit immer wieder zahlreiche und groß angelegte Untersuchungen gab.
Das gelte auch für die Bandbereiche, die beim Start der 5G-Infrastrukturen neu dazukommen. Diese sind immerhin schon wesentlich länger aktiv, als es Mobilfunk gibt. Über Jahrzehnte wurden auf einigen dieser Frequenzen unter anderem Fernsehprogramme übertragen. Nun, da das analoge TV-Signal Geschichte ist, können die Bänder für neue Anwendungen genutzt werden.
Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) betonte hingegen die großen Potenziale der neuen Technik für den Klimaschutz. 5G bietet im Vergleich zu den Vorgänger-Technologien eine deutlich bessere Energieeffizienz bei der Übertragung von Daten. Darüber hinaus wird darauf verwiesen, dass es letztlich um einen sinn- und maßvollen Umgang mit der Technik gehe. Denn die elektromagnetische Strahlung berge zwar Risiken, doch sind diese wissenschaftlich gut verstanden und bei der Festsetzung von Grenzwerten berücksichtigt.
5G-Informationsseite der Bundesregierung und Behörden
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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