5G stört: Deutsche Welle rüstet die Technik mit Steuer-Millionen um
Die Einführung des 5G-Mobilfunks sorgt an einigen Stellen für mehr Probleme, als man anfangs dachte. Die Deutsche Welle muss beispielsweise mehrere Millionen Euro investieren, um Störungen ihrer Übertragungswege durch die neuen Datennetze zu kompensieren.
"Der Ausbau der 5G-Technologie wird weltweit stark vorangetrieben. Diese bietet viele neue Möglichkeiten, stellt uns aber auch vor enorme Herausforderungen, da durch Frequenzüberschneidungen der Empfang unserer Programme über sogenannte C-Band-Satelliten in unseren Zielregionen zunehmend gestört wird", erklärte Guido Baumhauer, der für die Signalverbreitung des deutschen Auslandssenders verantwortlich ist.
Vor allem in Nord-, Mittel- und Südamerika sei das aktuell schon der Fall. Aber auch in Asien rechnet man mit zunehmenden Frequenzstörungen. "Daher müssen wir dringend handeln und in eine 5G-sichere Distributions-Infrastruktur investieren. Wir fokussieren dabei auf andere Satelliten und verstärkt auf IP- und Cloudtechnologien", führte Baumhauer weiter aus.
Die Deutsche Welle nimmt eine Ausnahmerolle in der deutschen Medienlandschaft ein. Der Sender ist zwar formal eine öffentlich-rechtliche Anstalt, wird aber nicht aus den Rundfunkgebühren der Bürger finanziert. Stattdessen kommt das Geld aus dem Steuertopf des Bundes. Das resultiert aus der Aufgabe des Senders. Denn dieser richtet sich nicht an deutsche Staatsbürger, sondern soll ein Programm, das auf den Werten der Bundesregierung fußt, weltweit verfügbar machen.
Vor allem in Nord-, Mittel- und Südamerika sei das aktuell schon der Fall. Aber auch in Asien rechnet man mit zunehmenden Frequenzstörungen. "Daher müssen wir dringend handeln und in eine 5G-sichere Distributions-Infrastruktur investieren. Wir fokussieren dabei auf andere Satelliten und verstärkt auf IP- und Cloudtechnologien", führte Baumhauer weiter aus.
Mehr Geld nachgeschoben
Entsprechend kommen hier zusätzliche Kosten auf den Steuerzahler zu. In einem aktuell vom Bundestag beschlossenen Zuschuss sind für die Umrüstungen bei der Infrastruktur für das kommende Jahr 3 Millionen Euro zusätzlich festgesetzt worden. Es kann allerdings auch gut sein, dass in den darauffolgenden Jahren noch weitere Kosten auf den Sender zukommen.Die Deutsche Welle nimmt eine Ausnahmerolle in der deutschen Medienlandschaft ein. Der Sender ist zwar formal eine öffentlich-rechtliche Anstalt, wird aber nicht aus den Rundfunkgebühren der Bürger finanziert. Stattdessen kommt das Geld aus dem Steuertopf des Bundes. Das resultiert aus der Aufgabe des Senders. Denn dieser richtet sich nicht an deutsche Staatsbürger, sondern soll ein Programm, das auf den Werten der Bundesregierung fußt, weltweit verfügbar machen.
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