Smartphones: Trotz 5G stürzen die Verkaufszahlen weiter ab
Die Hersteller von Smartphones haben es mittlerweile ähnlich schwer, auf wachsende Verkaufszahlen zu kommen, wie andere Elektronik-Hersteller. Die Boom-Zeiten sind vorbei und aktuell verzeichnet man sogar rückläufige Absätze.
Eigentlich hoffen die Hersteller, dass die neuen 5G-Netze einen Schub bringen - bisher bleibt dieser aber noch aus. Im dritten Quartal kauften die Verbraucher weltweit 366 Millionen Smartphones, das sind 5,7 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das zumindest ergaben die Daten, die vom Marktforschungsunternehmen Gartner bei den Produzenten eingesammelt wurden. Rechnet man die Feature-Phones hinzu, wurden 401 Millionen Geräte verkauft, was einem Rückgang um 8,7 Prozent entspricht.
Die Branche kann allerdings ein wenig Hoffnung schöpfen. Denn der Absturz geht zumindest nicht mehr im gleichen Tempo weiter, wie in den vorhergehenden Quartalen, in denen jeweils Rückgänge von jeweils über 20 Prozent verzeichnet wurden. Die großen Marken konnten dabei im Wesentlich relativ stabil bleiben - zumindest, wenn sie nicht mit Faktoren zu tun hatten, die über die normalen Einflüsse auf das Geschäft hinausgingen.
Bei Apple blieben die Verkaufszahlen mit einem Minus von 0,6 Prozent nahezu stabil - obwohl das Unternehmen den Verkaufsstart seiner neuen iPhone-Generation ins vierte Quartal verlegt hatte. Samsung blieb mit einem leichten Plus von 2,2 Prozent weiter mit einigem Abstand auf dem ersten Platz der Weltrangliste.
Die Branche kann allerdings ein wenig Hoffnung schöpfen. Denn der Absturz geht zumindest nicht mehr im gleichen Tempo weiter, wie in den vorhergehenden Quartalen, in denen jeweils Rückgänge von jeweils über 20 Prozent verzeichnet wurden. Die großen Marken konnten dabei im Wesentlich relativ stabil bleiben - zumindest, wenn sie nicht mit Faktoren zu tun hatten, die über die normalen Einflüsse auf das Geschäft hinausgingen.
Huawei stürzt ab
Letzteres betraf natürlich in erster Linie Huawei - und parallel dazu Xiaomi. Hier kann man die Entwicklung im Grunde mit dem altbekannten "Des einen Freud, des anderen Leid" zusammenfassen. Die massiven Sanktionen seitens der USA sorgten dafür, dass Huaweis Absatzzahlen im letzten Quartal um 21,3 Prozent im Jahresvergleich einbrachen. Die Verkäufe wanderten im Grunde komplett zu Xiaomi hinüber: Der chinesische Anbieter legte um 34,9 Prozent zu und konnte so an Apple auf den dritten Platz vorbeiziehen.Bei Apple blieben die Verkaufszahlen mit einem Minus von 0,6 Prozent nahezu stabil - obwohl das Unternehmen den Verkaufsstart seiner neuen iPhone-Generation ins vierte Quartal verlegt hatte. Samsung blieb mit einem leichten Plus von 2,2 Prozent weiter mit einigem Abstand auf dem ersten Platz der Weltrangliste.
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Christian Kahle
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