Salesforce kauft Slack: 'IRC mit Bildchen' für fast 28 Milliarden Dollar
Für manche ist Slack nichts weiter als 'IRC mit bunten Bildchen', für andere in Zeiten der Coronavirus-Pandemie die Zukunft des kollaborativen Arbeitens. Der Softwaregigant Salesforce gehört zu den Letztgenannten. Der CRM-Hersteller kauft Slack für fast 28 Milliarden Dollar.
Wie Salesforce im Nachgang der Veröffentlichung seiner jüngsten Geschäftszahlen gestern Abend wie erwartet bekanntgab, hat man sich mit Slack auf eine Übernahme geeignet. Der Softwarehersteller zahlt nach eigenen Angaben insgesamt 27,7 Milliarden Dollar und damit eine unerwartet hohe Summe für einen Anbieter von Anwendungen, mit denen ihre Nutzer eigentlich nur mit ihren Kollegen kommunizieren sollen.
Marc Benioff, Chef von Salesforce, sprach von der "strategischsten Kombination in der Geschichte von Software" und davon, dass er riesige Möglichkeiten für eine gemeinsame Zukunft der beiden Firmen sehe. Salesforce will Slack unter anderem in seine Dienste integrieren, die Firmen in aller Welt helfen, den Umgang mit ihren Kunden zu pflegen. Es gehe unter anderem darum, eine Welt zu schaffen, in der jeder von überall aus arbeiten kann, hieß es weiter.
Slack hat aktuell mehr als 12,5 Millionen Nutzer, welche die Plattform gleichzeitig nutzen. Das Unternehmen profitierte massiv von der Coronavirus-Pandemie, in der viele Firmen ihre Mitarbeiter zum Schutz vor Infektionen am Arbeitsplatz lieber von Zuhause aus arbeiten lassen. Kritiker sehen den von Salesforce zu zahlenden Preis als vollkommen überhöht an, auch weil Microsoft mit Teams ein sehr ähnliches Produkt anbietet und dabei überraschend erfolgreich ist.
Salesforce zahlt ordentlichen Bonus
Die Investoren von Slack erhalten für jede Aktie 26,78 US-Dollar sowie Anteile an Salesforce und damit rund 55 Prozent mehr, als die Aktie vor Bekanntwerden der Übernahmeverhandlungen vor rund einer Woche noch wert war. Salesforce will Slack künftig zu einem wichtigen Teil seines Angebots an Lösungen für das "Customer Relation Management" machen, der Anbieter soll aber weiterhin als eigenständige Einheit unter Salesforce weiterarbeiten.Marc Benioff, Chef von Salesforce, sprach von der "strategischsten Kombination in der Geschichte von Software" und davon, dass er riesige Möglichkeiten für eine gemeinsame Zukunft der beiden Firmen sehe. Salesforce will Slack unter anderem in seine Dienste integrieren, die Firmen in aller Welt helfen, den Umgang mit ihren Kunden zu pflegen. Es gehe unter anderem darum, eine Welt zu schaffen, in der jeder von überall aus arbeiten kann, hieß es weiter.
Slack hat aktuell mehr als 12,5 Millionen Nutzer, welche die Plattform gleichzeitig nutzen. Das Unternehmen profitierte massiv von der Coronavirus-Pandemie, in der viele Firmen ihre Mitarbeiter zum Schutz vor Infektionen am Arbeitsplatz lieber von Zuhause aus arbeiten lassen. Kritiker sehen den von Salesforce zu zahlenden Preis als vollkommen überhöht an, auch weil Microsoft mit Teams ein sehr ähnliches Produkt anbietet und dabei überraschend erfolgreich ist.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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