Milliarden-Deal: Slack wird von großem Software-Anbieter übernommen

Microsofts wichtigster Konkurrent im Kommunikations-Bereich wird zu­künf­tig wohl auf deutlich größere Ressourcen zurückgreifen können: Slack lässt sich vom Business-Dienstleister Salesforce übernehmen, der Deal soll noch heute offiziell verkündet werden.
Geld, Steuern, Euro, Banknoten
Pixabay
Salesforce wird am heutigen Abend nach Börsenschluss seine Bilanzen für das letzte Quartal vorlegen. Und die Gelegenheit soll auch gleich genutzt werden, um die Übernahme zu verkünden. Das geht aus einem Bericht des US-Senders CNBC hervor. Es dürfte eine der größeren Akquisitionen der letzten Zeit sein - immerhin liegt der Aktienwert Slacks derzeit bei rund 24 Milliarden Dollar.

Dass es Gespräche zwischen den beiden Unternehmen gibt, wurde in den letzten Wochen mehrfach berichtet. Allerdings war hier noch unklar, wie weit die Verhandlungen fortgeschritten sind. Dass es nun so schnell geht, ist entsprechend doch ein wenig überraschend. Immerhin geht es hier um einen der größten Deals, die der Software-Sektor in den letzten Jahren gesehen hat. Zum Vergleich: Die Übernahme LinkedIns durch Microsoft belief sich auf 27 Milliarden Dollar.

Rückendeckung für den Kleinen

Durch den Zusammenschluss mit Salesforce dürfte es für Slack wesentlich einfacher werden, sich gegen Microsofts Teams zu behaupten. Hier hat die Firma mit dem klassischen Problem der kleineren Firma zu tun: Man bietet zwar - und das wird von verschiedenen Seiten bestätigt - das bessere Produkt an, kann aber der Marketing- und Vertriebsmacht des großen Wettbewerbers wenig entgegensetzen.

Microsoft stellt Teams beispielsweise den zahlreichen Abonnenten seiner Microsoft 365-Pakete als kostenlose Zugabe zur Verfügung. Für den vollen Zugang zu Slack muss hingegen gesondert bezahlt werden. Der kleine Herausforderer hat in dieser Angelegenheit bereits die Wettbewerbsbehörden eingeschaltet, da man in Microsofts Vorgehen einen klassischen Missbrauch der dominanten Marktposition sieht. Mit Salesforce als großem Anbieter von Business-Software bekommt man nun aber auch eine starke wirtschaftliche Rückendeckung.

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