Slack muss naiv geplantes Feature nach wenigen Stunden zurückziehen
Die Anbieter der Kommunikations-Plattform Slack führten ein neues Feature ein und mussten es binnen weniger Stunden wieder zurückziehen. Der Grund dafür lag wohl in einer sehr naiven Vorstellung von der eigenen Nutzerschaft.
Die neue Funktion nennt sich Slack Connect und soll dafür sorgen, dass Slack-Nutzer über die Grenzen ihres Unternehmens hinweg leicht miteinander in Kontakt treten können. Das funktioniert denkbar einfach: Es wird lediglich die E-Mail-Adresse des gewünschten Kontaktes benötigt. An diese kann man dann aus Slack heraus eine eigene Einladungs-Mail senden und nach einem Bestätigungs-Klick gehört der andere User ebenso zu den erreichbaren Kontakten, wie es bisher bei den Team-Mitgliedern der Fall war.
Das Problem bestand hier allerdings darin, dass der Absender der Nachricht einen eigenen Text beifügen konnte und die Einladung dann über eine zentrale E-Mail-Adresse Slacks verschickt wurde, wie The Verge berichtet. Dies kann man so machen, wenn davon ausgegangen wird, dass sämtliche Anwender untereinander einen zivilisierten Umgang pflegen, was man bei Slack aufgrund der Tatsache, dass die Funktion in erster Linie zahlenden Business-Nutzern zur Verfügung steht, wohl annahm.
Als die neue Funktion nun offiziell vorgestellt und gestartet wurde, hagelte es entsprechend viel negatives Feedback. Binnen Stunden ruderte der Anbieter daraufhin komplett zurück und räumte einen Fehler ein. Man sicherte zu, umgehend daran zu arbeiten, dass ein Missbrauch nicht mehr möglich ist. Fürs erste soll Slack Connect ohne die Möglichkeit, eigene Inhalte in die Einladung einzufügen, zurückkommen.
Download Slack - Instant-Messenger für Arbeitsgruppen
Das Problem bestand hier allerdings darin, dass der Absender der Nachricht einen eigenen Text beifügen konnte und die Einladung dann über eine zentrale E-Mail-Adresse Slacks verschickt wurde, wie The Verge berichtet. Dies kann man so machen, wenn davon ausgegangen wird, dass sämtliche Anwender untereinander einen zivilisierten Umgang pflegen, was man bei Slack aufgrund der Tatsache, dass die Funktion in erster Linie zahlenden Business-Nutzern zur Verfügung steht, wohl annahm.
Funktion wird umgebaut
Dies allerdings ist eine reichlich naive Vorstellung von der Realität im Netz. Belästigungen gegenüber anderen Anwendern sind hier nämlich kaum an bestimmte Voraussetzungen gebunden, böswillige Nutzer lassen sich bekanntermaßen nirgends ausschließen, auch nicht, wenn eine Zugangshürde zu einer Funktion einige Dollar kostet. Betroffene User hatten bei der Umsetzung von Slack Connect faktisch auch keine Möglichkeit, sich zu schützen: User, die das Feature missbräuchlich nutzen, können beispielsweise nicht blockiert werden, da die fraglichen Nachrichten eben über eine einzige zentrale E-Mail-Adresse ankommen und man auch sämtliche anderen Mitteilungen der Plattform mit wegblocken würde, wenn diese gesperrt wird.Als die neue Funktion nun offiziell vorgestellt und gestartet wurde, hagelte es entsprechend viel negatives Feedback. Binnen Stunden ruderte der Anbieter daraufhin komplett zurück und räumte einen Fehler ein. Man sicherte zu, umgehend daran zu arbeiten, dass ein Missbrauch nicht mehr möglich ist. Fürs erste soll Slack Connect ohne die Möglichkeit, eigene Inhalte in die Einladung einzufügen, zurückkommen.
Siehe auch:
Download Slack - Instant-Messenger für Arbeitsgruppen
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen