Samsung Z Flip Lite: Werden faltbare Smartphones endlich bezahlbar?

Der südkoreanische Hersteller Samsung könnte mit einer Lite-Version seines Galaxy Z Flip faltbare Smartphones in die bezahlbare Mittelklasse bringen und somit eine deutlich breitere Masse ansprechen. Derzeit ver­dich­ten sich die Gerüchte rund um ein solches Budget-Modell.
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Samsung
Neben Huawei gilt Samsung als Vorreiter im Bereich der faltbaren Smart­phones. Bei Preis­punk­ten jenseits der 1000 Euro spricht man derzeit jedoch eine vergleichsweise kleine Ziel­gruppe an, die sich für das Galaxy Z Flip (5G) oder Galaxy Z Fold 2 entscheiden könnte. Ab­seits des ebenso preisintensiven Apple iPhone sind vor allem Android-Nutzer aufgrund der großen Auswahl an Smartphones nicht immer bereit, immense Summen in ein neues Modell zu investieren. Das bestätigt unter anderem der große Erfolg des Samsung Galaxy A51, ei­nem Mittelklasse-Smartphone für unter 300 Euro. Genau diese Mittelklasse dürfte der Kon­zern bald auch mit seinen Foldables beliefern.


Samsung muss für einen niedrigeren Preis den Rotstift ansetzen

Wie die Kollegen von SamMobile unter Berufung auf den DisplaySearch-Analysten Ross Young berichten, könnte im nächsten Jahr unter anderem ein Samsung Galaxy Z Flip Lite vorgestellt werden. Zu den technischen Abstrichen im Vergleich zum aktuellen Falt-Smart­phone liegen bisher keine Informationen vor. Allerdings soll auch das Budget-Modell über so genanntes Ultra-Thin Glass (UTG) verfügen, deren Produktionskosten Samsung derzeit zu senken versucht. Gerüchte über ein vergleichbares Galaxy Z Fold Lite verbreiteten sich in der Vergangenheit ebenfalls. Dieses könnte möglicherweise vom Lite-Ableger der Flip-Reihe verdrängt worden sein.

Das aktuelle Spitzenmodell Samsung Galaxy Z Flip 5G setzt auf ein vertikal faltbares 6,7-Zoll-Display mit einer Auflösung von 2636 x 1080 Pixeln. Den Antrieb übernimmt ein Qualcomm Snapdragon 865 Plus nebst 8 GB Ar­beits­spei­cher und einem internem Flash-Speicher mit einer Kapazität von 256 GB. Weiterhin sind ein 3300-mAh-Akku, eine Dual-Kamera mit 12 Megapixeln und Google Android 10 samt One UI 2.1 an Bord. Preislich werden abseits des Ama­zon-Marketplace circa 1500 Euro aufgerufen. Ein mögliches Lite-Modell dürfte sich er­fah­rungs­ge­mäß deutlich unterhalb der 1000-Euro-Grenze bewegen.

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Stefan Trunzik

Leitender Redakteur bei WinFuture.de

IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.

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