Versuche laufen gut: Autobahnen bekommen viel mehr Oberleitungen
Die Elektrifizierung des Schwerlastverkehrs auf den Autobahnen wird weiter vorangetrieben. Die Versuche mit Oberleitungen scheinen dabei gut zu funktionieren - so dass nun weitere 4000 Autobahn-Kilometer mit Stromkabeln ausgestattet werden sollen.
Die Umstellung des Individual-Verkehrs auf klimafreundlichere Antriebssysteme kommt inzwischen langsam aber sicher voran. Eine ganz andere Herausforderung ist der Schwerlastverkehr, der sich seit Jahrzehnten zu einem immer größeren Problem entwickelte. Die Bundesregierung will nun binnen der kommenden zehn Jahre zumindest ein Drittel der Fahrleistung auf Elektroantriebe oder strombasierte Kraftstoffe umstellen.
Wie das Handelsblatt berichtet, will der Bund dafür 5 Milliarden Euro ausgeben. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der direkten Flottenumrüstung. Das könnte so aussehen, dass der Preisunterschied zwischen einem Diesel-LKW und einem Fahrzeug mit ökologischerem Antrieb zu einem guten Teil von Förderprogrammen getragen wird. Aber auch der Ausbau von Tankstellen und Ladestationen soll stärker gefördert werden.
Dieses Mischkonzept ist durchaus sinnvoll. Denn Schwerlast-Transporte über sehr lange Distanzen sind mit Akku-Technik kaum zu machen. Die Alternative wird hauptsächlich in Brennstoffzellen mit Wasserstoff-Zufuhr gesehen. Allerdings ist Wasserstoff aufgrund der geringen Effizienz eben auch einer der teuersten alternativen Energieträger und somit kaum geeignet, die LKW-Transporte tragen zu können.
Die ersten Oberleitungen für den Regelbetrieb sollen auf den so genannten Pendler-Strecken gebaut werden. Dabei handelt es sich um Verbindungen, die regelmäßig von den immer gleichen LKW gefahren werden. Diese ließen sich am leichtesten auf einen Elektroantrieb mit Stromabnehmer umbauen. Im Gespräch ist hier beispielsweise die Verbindung von Hamburg nach Bremen, wo der Austausch von Schiffscontainern zwischen den Hochseehäfen in großem Stil auf der Straße stattfindet.
Wie das Handelsblatt berichtet, will der Bund dafür 5 Milliarden Euro ausgeben. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der direkten Flottenumrüstung. Das könnte so aussehen, dass der Preisunterschied zwischen einem Diesel-LKW und einem Fahrzeug mit ökologischerem Antrieb zu einem guten Teil von Förderprogrammen getragen wird. Aber auch der Ausbau von Tankstellen und Ladestationen soll stärker gefördert werden.
Hybrid-Technik für schwere Lasten
In zwei Pilotprojekten hat die Bundesregierung außerdem einige der ihr unterstehenden Autobahnen mit Oberleitungen ausstatten lassen. Die Versuche liefen offenbar recht erfolgreich. Daher sollen nun weitere 4000 Kilometer entsprechend ausgebaut werden. LKW könnten dann mit einem Stromabnehmer direkt mit Energie versorgt werden und müssten diese nicht mehr in Akkus oder Treibstoff für Brennstoffzellen mitführen und damit wesentlich effizienter fahren. Mitgeführte Leistung soll dann nur noch für die vergleichsweise kurzen Wege abseits der Autobahnen genutzt werden.Dieses Mischkonzept ist durchaus sinnvoll. Denn Schwerlast-Transporte über sehr lange Distanzen sind mit Akku-Technik kaum zu machen. Die Alternative wird hauptsächlich in Brennstoffzellen mit Wasserstoff-Zufuhr gesehen. Allerdings ist Wasserstoff aufgrund der geringen Effizienz eben auch einer der teuersten alternativen Energieträger und somit kaum geeignet, die LKW-Transporte tragen zu können.
Die ersten Oberleitungen für den Regelbetrieb sollen auf den so genannten Pendler-Strecken gebaut werden. Dabei handelt es sich um Verbindungen, die regelmäßig von den immer gleichen LKW gefahren werden. Diese ließen sich am leichtesten auf einen Elektroantrieb mit Stromabnehmer umbauen. Im Gespräch ist hier beispielsweise die Verbindung von Hamburg nach Bremen, wo der Austausch von Schiffscontainern zwischen den Hochseehäfen in großem Stil auf der Straße stattfindet.
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Christian Kahle
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