Intel könnte zum Fanal werden:
Outsourcing von Oregon nach Asien
Für die wirtschaftliche Hegemonial-Politik der noch amtierenden US-Regierung dürfte Intel mit seiner US-Produktion schon so etwas wie ein Vorzeige-Unternehmen sein. Das allerdings könnte sich in Zukunft radikal ändern.
Quasi das Heiligtum der Chip-Fertigung Intels liegt in Hillsboro im US-Bundesstaat Oregon. Hier werden für gewöhnlich die jeweils besten Chips und die dazugehörenden Fertigungs-Technologien zur Serienreife und die initiale Produktion ins Rollen gebracht. Erst dann erfolgt normalerweise nach Bedarf eine Weitergabe an andere Halbleiter-Fabriken. Immer unter dem Motto "copy exactly".
Doch das kann bald vorbei sein. Intel prüft derzeit, inwieweit man dem Beispiel zahlreicher Wettbewerber folgt und die eigentliche Produktion der Chips an Auftragshersteller übergibt. Wie das Lokalblatt The Origonian ausführt, sichere Intel vor Ort zwar immer wieder zu, dass sich für den Standort nichts ändern wird, doch sei im Grund klar, dass dies zu einem massiven Bedeutungsverlust führen würde.
Der Analyst Dan Hutcheson bringt die Sache folgendermaßen auf den Punkt: "Unternehmen sprechen davon eine Transition durchzuführen. Letztlich müssen sie aber bemerken, dass sie einen Schritt über eine Klippe gemacht haben. Sie folgen einem Weg, auf dem man nicht einfach irgendwann umdrehen kann."
Hintergrund der Outsourcing-Planungen sind die Probleme, die Intel zuletzt bei der Weiterentwicklung seiner Prozesstechnologien hatte. Die Umstellung auf 14- und 10-Nanometer-Verfahren sind um viele Monate verzögert. Bis Januar will man in der Konzernführung nun entscheiden, ob es nicht vielleicht die bessere Option wäre, die Spitzenprodukte bei TSMC fertigen zu lassen, um zumindest beim fertigen Produkt weiter an der Spitze zu stehen. Eine solche Abwanderung nach Asien wäre angesichts der Wirtschaftspolitik Washingtons der letzten Jahre allerdings ein Fanal.
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Doch das kann bald vorbei sein. Intel prüft derzeit, inwieweit man dem Beispiel zahlreicher Wettbewerber folgt und die eigentliche Produktion der Chips an Auftragshersteller übergibt. Wie das Lokalblatt The Origonian ausführt, sichere Intel vor Ort zwar immer wieder zu, dass sich für den Standort nichts ändern wird, doch sei im Grund klar, dass dies zu einem massiven Bedeutungsverlust führen würde.
Umdrehen geht nicht so einfach
Für den Bundesstaat wäre das fatal, denn Intel ist dort nicht einfach ein Unternehmen, das eben mit seiner Fabrik vor Ort ist und etwas Steuern zahlt. Vielmehr geht von der Niederlassung mit ihren High End-Prozesstechnologien eine solche Strahlkraft aus, dass sie quasi einer der entscheidenden Motoren der Wirtschaftsentwicklung in dem Bundesstaat darstellt. Denn an dem Standort hängen von Universitäten bis zu Startups vielfältige Unternehmungen. Selbst der geplante Ausbau der Fabrik könnte somit in seiner Wirkung komplett verpuffen.Der Analyst Dan Hutcheson bringt die Sache folgendermaßen auf den Punkt: "Unternehmen sprechen davon eine Transition durchzuführen. Letztlich müssen sie aber bemerken, dass sie einen Schritt über eine Klippe gemacht haben. Sie folgen einem Weg, auf dem man nicht einfach irgendwann umdrehen kann."
Hintergrund der Outsourcing-Planungen sind die Probleme, die Intel zuletzt bei der Weiterentwicklung seiner Prozesstechnologien hatte. Die Umstellung auf 14- und 10-Nanometer-Verfahren sind um viele Monate verzögert. Bis Januar will man in der Konzernführung nun entscheiden, ob es nicht vielleicht die bessere Option wäre, die Spitzenprodukte bei TSMC fertigen zu lassen, um zumindest beim fertigen Produkt weiter an der Spitze zu stehen. Eine solche Abwanderung nach Asien wäre angesichts der Wirtschaftspolitik Washingtons der letzten Jahre allerdings ein Fanal.
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