UK: Konfigurationsfehler in Corona-App brachte Millionen in Gefahr
Die deutsche "Corona-App" wird großflächig beworben und startete ebenfalls nicht ohne Probleme. In Großbritannien gibt es ein Gegenstück, das ebenfalls per Bluetooth helfen soll, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Jetzt wurde klar, dass es einen folgenschweren Fehler gab.
Wie unter anderem Sky News berichtet, wurde die britische Kontaktverfolgungs-App seit dem 24. September von mehr als 19 Millionen Nutzern heruntergeladen. All diese User konnten dabei aber offensichtlich nicht sicher sein, dass die App problemlos funktionierte, denn offenbar gab es einen schwerwiegenden Fehler, der dies verhinderte und im Grunde Millionen Menschen zusätzlich in Gefahr brachte.
Mittlerweile soll feststehen, dass vor allem Android-basierte Geräte von dem Problem betroffen waren, so dass Beobachter von einer erhöhten Gefährdung von Menschen mit geringeren Einkommen ausgehen. Angeblich wussten die Entwickler sogar schon vor der Veröffentlichung der App, dass das "Risk Threshold" eigentlich niedriger angesetzt werden musste, damit die App effektiv arbeitet. Dennoch wurde das Problem bis zur Verfügbarkeit nicht beseitigt.
Im Grunde erfüllte die britische Tracing-App, die wie die deutsche App auf speziellen APIs von Google und Apple basiert, mehr als einen Monat lang nicht ihren Zweck. Inzwischen wurde auch bekannt, dass eine Vielzahl von Nutzern in dieser Zeit Warnungen erhielt, die ihnen eine Selbstisolation nahelegten, aber von der Regierung als Fehler abgetan wurden. Genau diese Warnmeldungen sollen aber zu einem großen Teil legitimer Natur gewesen sein.
Risikoschwelle zu niedrig eingestellt
Laut der Sunday Times wurden zuletzt nur extrem wenige Nutzer mit Warnungen über potenziell gefährliche Kontakte informiert. Dies lag offenbar daran, dass die App mit einer falschen Einstellung für das sogenannte "Risk Threshold", also die Gefährdungsstufe, verteilt wurde. Im Grunde wurden die Nutzer also nicht informiert, weil die App aufgrund der falschen Konfiguration davon ausging, dass sie einen ausreichend großen Abstand zu anderen Personen einhielten.Mittlerweile soll feststehen, dass vor allem Android-basierte Geräte von dem Problem betroffen waren, so dass Beobachter von einer erhöhten Gefährdung von Menschen mit geringeren Einkommen ausgehen. Angeblich wussten die Entwickler sogar schon vor der Veröffentlichung der App, dass das "Risk Threshold" eigentlich niedriger angesetzt werden musste, damit die App effektiv arbeitet. Dennoch wurde das Problem bis zur Verfügbarkeit nicht beseitigt.
Im Grunde erfüllte die britische Tracing-App, die wie die deutsche App auf speziellen APIs von Google und Apple basiert, mehr als einen Monat lang nicht ihren Zweck. Inzwischen wurde auch bekannt, dass eine Vielzahl von Nutzern in dieser Zeit Warnungen erhielt, die ihnen eine Selbstisolation nahelegten, aber von der Regierung als Fehler abgetan wurden. Genau diese Warnmeldungen sollen aber zu einem großen Teil legitimer Natur gewesen sein.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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