Deutschen Behörden gelingt Schlag gegen die Cardsharing-Szene
Das Cardsharing, bei dem sich mehrere Nutzer einen Pay-TV-Zugang teilen, spielt heutzutage keine ganz so große Rolle mehr, denn TV-Inhalte wandern immer mehr ins Streaming ab. Dennoch gibt es das Geschäft immer noch, doch nun gelang der Polizei ein Schlag gegen die Szene.
Wie erwähnt ist Cardsharing heute nicht mehr das ganz große Thema, denn längst bekommt man die Inhalte von Pay-TV-Angeboten und Abo-Sendern wie Sky auch über das Internet, wenn man nicht dafür bezahlen will. Anders gesagt bzw. mit einem konkreten Beispiel: Selbst, wenn man für die Bundesliga nicht bezahlen will, so ist es alles andere als schwer, im Netz einen illegalen Stream mit vernünftiger Qualität zu finden.
Dennoch existiert Cardsharing nach wie vor und hier sind vor allem Angebote gemeint, die rechtswidrig entschlüsselte Pay-TV-Zugänge verkaufen. Doch den Behörden, angeführt vom Fachkommissariat für Cybercrime der Kriminalpolizeiinspektion Bayreuth, ist nun ein Schlag gegen Anbieter dieser Art gelungen, wie man in einer Pressemitteilung bekannt gab (via Tarnkappe).
Im Zuge der Ermittlungen wurden 18 Wohnungen und Häuser in Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt durchsucht, dabei konnte umfangreiches Beweismaterial (Receiver, PCs, Festplatten und sonstige Datenträger) sichergestellt werden. Die Behörden teilten mit, dass man derzeit von mehreren hundert Kunden in Deutschland und dem europäischen Ausland ausgeht, sie sollen auf diese unerlaubte Weise Bezahlfernsehen konsumiert haben. Der Schaden wird auf eine siebenstelligen Eurobereich geschätzt.
Dennoch existiert Cardsharing nach wie vor und hier sind vor allem Angebote gemeint, die rechtswidrig entschlüsselte Pay-TV-Zugänge verkaufen. Doch den Behörden, angeführt vom Fachkommissariat für Cybercrime der Kriminalpolizeiinspektion Bayreuth, ist nun ein Schlag gegen Anbieter dieser Art gelungen, wie man in einer Pressemitteilung bekannt gab (via Tarnkappe).
Durchsuchungen in fünf Bundesländern
Bei Ermittlungen gerieten ein 37-jähriger Oberfranke sowie dessen 35-jähriger Bruder ins Visier von Polizei und Generalstaatsanwaltschaft, ihnen wird vorgeworfen, seit mehreren Jahren rechtswidrig entschlüsselte Pay-TV-Lizenzen an eine größere Anzahl von Kunden vertrieben und diesen zur Nutzung gegen ein Entgelt bereitgestellt zu haben.Im Zuge der Ermittlungen wurden 18 Wohnungen und Häuser in Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt durchsucht, dabei konnte umfangreiches Beweismaterial (Receiver, PCs, Festplatten und sonstige Datenträger) sichergestellt werden. Die Behörden teilten mit, dass man derzeit von mehreren hundert Kunden in Deutschland und dem europäischen Ausland ausgeht, sie sollen auf diese unerlaubte Weise Bezahlfernsehen konsumiert haben. Der Schaden wird auf eine siebenstelligen Eurobereich geschätzt.
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