Aufatmen für Huawei: Samsung darf wieder OLED-Displays liefern
Für Huawei gibt es in diesen Tagen angesichts der zuletzt verschärften US-Sanktionen nur wenige Lichtblicke. Zumindest in Sachen Displays darf der chinesische Konzern jetzt aber wohl hoffen, denn Samsung hat offenbar die Erlaubis der US-Behörden erhalten, Huawei zu beliefern.
Wie der japanische Wirtschaftsdienst Nikkei Asia berichtet, hat Samsung Display eine Lizenz der US-Regierung erhalten, die es dem Unternehmen gestattet, seine Panel an Huawei Technologies zu liefern. Vermutlich ist man damit der erste asiatische Hersteller, der von den USA grünes Licht für eine Fortsetzung seiner Handelsbeziehungen mit Huawei bekommen hat.
Noch ist nicht sicher, dass Huawei wirklich wieder Samsung-Displays für seine Smartphones verwenden kann, da der chinesische Konzern durch die Sanktionen derzeit nicht die Möglichkeit hat, die für den Bau der Geräte nötigen weiteren Komponenten wie Speicher und Prozessoren einzukaufen. Unter anderem dürfen Samsung und SK Hynix derzeit keinen Speicher an Huawei liefern.
Bereits vor rund einem Monat haben Intel und AMD die Erlaubnis der US-Behörden erhalten, Huawei wieder mit bestimmten Chips zu beliefern. Wie im Fall von Samsung Display ist derzeit aber noch unklar, welche konkreten Produkte die beiden CPU-Lieferanten bereitstellen dürfen.
Huawei hat nach bisherigen Erkenntnissen schon vor knapp zwei Jahren begonnen, im großen Stil Komponenten einzulagern. Das Unternehmen wollte sich so gegen die drohenden und mittlerweile verhängten Sanktionen und die massiven Auswirkungen des Embargos rüsten. Allerdings dürften diese Vorräte nicht unbegrenzt ausreichen, zumal sich die Smartphone-Technik ständig recht rapide weiterentwickelt.
Samsungs Displays stecken bisher vor allem in Huaweis High-End-Geräten
Eine offizielle Bestätigung steht zwar noch aus, doch will Nikkei von einer gut informierten Quelle erfahren haben, dass Samsungs Display-Sparte wieder einige Produkte an Huawei liefern darf. Huawei ist eigentlich einer der Hauptkunden von Samsung Display, da gerade bei den High-End-Smartphones des chinesischen Herstellers oft OLED-Panel von Samsung verbaut werden.Noch ist nicht sicher, dass Huawei wirklich wieder Samsung-Displays für seine Smartphones verwenden kann, da der chinesische Konzern durch die Sanktionen derzeit nicht die Möglichkeit hat, die für den Bau der Geräte nötigen weiteren Komponenten wie Speicher und Prozessoren einzukaufen. Unter anderem dürfen Samsung und SK Hynix derzeit keinen Speicher an Huawei liefern.
Bereits vor rund einem Monat haben Intel und AMD die Erlaubnis der US-Behörden erhalten, Huawei wieder mit bestimmten Chips zu beliefern. Wie im Fall von Samsung Display ist derzeit aber noch unklar, welche konkreten Produkte die beiden CPU-Lieferanten bereitstellen dürfen.
Huawei hat nach bisherigen Erkenntnissen schon vor knapp zwei Jahren begonnen, im großen Stil Komponenten einzulagern. Das Unternehmen wollte sich so gegen die drohenden und mittlerweile verhängten Sanktionen und die massiven Auswirkungen des Embargos rüsten. Allerdings dürften diese Vorräte nicht unbegrenzt ausreichen, zumal sich die Smartphone-Technik ständig recht rapide weiterentwickelt.
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