Huawei: US-Embargo bremst enormes Wachstum aus, düstere Prognose
Huawei war eigentlich lange Zeit nur enormes Wachstum gewohnt, doch damit ist spätestens jetzt Schluss. Durch die noch einmal verschärften US-Sanktionen hat sich die Zunahme von Huaweis Umsatz und Gewinn erheblich verlangsamt, auch wenn es vorerst weiter aufwärts ging.
Der chinesische Mobilfunkausrüster und Smartphone-Hersteller Huawei hat gestern zwar neue Flaggschiff-Geräte vorgestellt, wenig später aber auch seine jüngsten Geschäftszahlen veröffentlicht. Dabei meldete man zwar erneut ein Wachstum, doch fiel dieses aufgrund der massiven Folgen des US-Embargos erheblich niedriger aus als noch im Vorjahreszeitraum.
Weil der chinesische Hersteller seit Mitte September nicht mehr von einer Vielzahl von Zulieferern beliefert werden darf, ist er inzwischen in seiner Fähigkeit zur Entwicklung neuer Produkte extrem beschränkt. Unter anderem kann man die aus eigener Entwicklung stammenden Smartphone-SoCs der HiSilicon Kirin-Serie nicht mehr von TSMC fertigen lassen. Außerdem können Samsung und diverse andere Partner keine Speicherprodukte mehr liefern.
Für Huawei ist derzeit trotz des "immensen Drucks", dem sich das Unternehmen nach eigenen Angaben ausgesetzt sieht, nicht alles schlecht. Die Geschäftsergebnisse würden den Erwartungen entsprechen, teilte man mit. Dennoch gebe es bei Produktion und Betrieb derzeit wachsende Schwierigkeiten, gestand der Konzern gleichzeitig ein.
Man wolle nun Lösungen finden, um zu überleben, weiter voranzukommen und seine Verpflichtungen gegenüber Kunden und Zulieferern zu erfüllen. Bei Smartphones wird nach Meinung von Analysten zumindest für dieses und das nächste Jahr China Huawei über Wasser halten.
Bei der Netzwerksparte, die auf die Ausrüstung von Mobilfunknetzen spezialisiert ist, sieht es schlechter aus. Weil immer mehr Länder den Einsatz von Huaweis 5G- und LTE-Technik unterbinden, sei in diesem Bereich im nächsten Jahr mit einem deutlichen Einbruch der Umsätze zu rechnen, heißt es.
Beim Wachstum ist langsam die Luft raus
Legte Huaweis Umsatz in den ersten neun Monaten des Vorjahres noch um fast 25 Prozent zu, so wuchsen die Einnahmen bis September im Jahr 2020 nur noch um knapp 10 Prozent und erreichten zuletzt umgerechnet knapp 96 Milliarden Dollar. In den letzten drei Monaten verlor das Wachstum deutlich merkbar an Schwung - es ging im Jahresvergleich nur noch um 3,7 Prozent aufwärts.Weil der chinesische Hersteller seit Mitte September nicht mehr von einer Vielzahl von Zulieferern beliefert werden darf, ist er inzwischen in seiner Fähigkeit zur Entwicklung neuer Produkte extrem beschränkt. Unter anderem kann man die aus eigener Entwicklung stammenden Smartphone-SoCs der HiSilicon Kirin-Serie nicht mehr von TSMC fertigen lassen. Außerdem können Samsung und diverse andere Partner keine Speicherprodukte mehr liefern.
Für Huawei ist derzeit trotz des "immensen Drucks", dem sich das Unternehmen nach eigenen Angaben ausgesetzt sieht, nicht alles schlecht. Die Geschäftsergebnisse würden den Erwartungen entsprechen, teilte man mit. Dennoch gebe es bei Produktion und Betrieb derzeit wachsende Schwierigkeiten, gestand der Konzern gleichzeitig ein.
Man wolle nun Lösungen finden, um zu überleben, weiter voranzukommen und seine Verpflichtungen gegenüber Kunden und Zulieferern zu erfüllen. Bei Smartphones wird nach Meinung von Analysten zumindest für dieses und das nächste Jahr China Huawei über Wasser halten.
Bei der Netzwerksparte, die auf die Ausrüstung von Mobilfunknetzen spezialisiert ist, sieht es schlechter aus. Weil immer mehr Länder den Einsatz von Huaweis 5G- und LTE-Technik unterbinden, sei in diesem Bereich im nächsten Jahr mit einem deutlichen Einbruch der Umsätze zu rechnen, heißt es.
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