Corona-Tests & mehr: Drohnen beliefern in UK jetzt Krankenhäuser
In Krisenzeiten geht es mit Genehmigungen auch mal schneller: In Großbritannien werden jetzt Krankenhäuser über die Luft mit Corona-Tests und Schutzkleidung beliefert. Mitarbeiter des Gesundheitssystems haben dafür ein Drohnen-Startup gegründet.
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"Apian wird die Arbeit aus ihren Drohnenversuchen skalieren, indem es das britische NHS-Luftnetz (NHS Air Grid, NAG) aufbaut, ein Netz sicherer Luftkorridore, das die sichere, schnelle und effektive Bereitstellung von Drohnen im gesamten NHS ermöglichen soll", so die kurze Erläuterung zu den Absichten. Die Projektmacher sehen in ihrem Ansatz gleich mehrere Vorteile: Zunächst erhofft man sich von der Drohnenlieferung deutlich geringere Wartezeiten, die aktuell bei Kurierdiensten aufgrund der hohen Auslastung anfallen. Darüber hinaus sieht man auch in der Vermeidung zusätzlicher Kontakte des Logistik-Personals einen Pluspunkt. Zu guter Letzt werde auch das Krankenhauspersonal entlastet.
Die Apian-Gründer Hammad Jeilani (rechts) und Christopher Law
Bald fliegen in UK Drohnen die Corona-Tests zu den Krankenhäusern
In den UK entwickeln sich die Fallzahlen und damit auch die Belastung des Gesundheitssystems sehr dynamisch. Offiziell 16.000 Neuinfektionen pro Tag stehen einer vom Statistikamt ermittelten Dunkelziffer von 28.000 gegenüber. Diese Entwicklung stellt auch das Gesundheitssystem vor immer größere Aufgaben. Eine Stellschraube im Kampf gegen Corona will man jetzt mit Innovation effektiver machen. Wie die UK Space Agency mitteilt, hat man unter dem Namen "Apian" einem Projekt grünes Licht erteilt, das sich die effektivere Versorgung von Krankenhäusern mit Corona-Tests und Schutzkleidung auf die Fahnen schreibt.
Auf YouTube ansehen"Apian wird die Arbeit aus ihren Drohnenversuchen skalieren, indem es das britische NHS-Luftnetz (NHS Air Grid, NAG) aufbaut, ein Netz sicherer Luftkorridore, das die sichere, schnelle und effektive Bereitstellung von Drohnen im gesamten NHS ermöglichen soll", so die kurze Erläuterung zu den Absichten. Die Projektmacher sehen in ihrem Ansatz gleich mehrere Vorteile: Zunächst erhofft man sich von der Drohnenlieferung deutlich geringere Wartezeiten, die aktuell bei Kurierdiensten aufgrund der hohen Auslastung anfallen. Darüber hinaus sieht man auch in der Vermeidung zusätzlicher Kontakte des Logistik-Personals einen Pluspunkt. Zu guter Letzt werde auch das Krankenhauspersonal entlastet.
Die Apian-Gründer Hammad Jeilani (rechts) und Christopher Law
Eines von drei Projekten
Apian ist dabei selbst im Rahmen eines Förderprogramms von Mitarbeitern des staatlichen Gesundheitsdienstes NHS entstanden. Wie The Independent berichtet können die eingesetzten Drohnen eine Nutzlast von rund 2 Kilogramm tragen und rund 100 Kilometer weit befördern. Bei einer Flughöhe von 90 Metern soll auch der Transport bei schlechten Wetterbedingungen möglich sein. Zunächst wird der Flugverkehr zwischen zwei Krankenhäusern getestet, soll aber schnell deutlich ausgeweitet werden.
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