Zerologon: US-Regierung macht Druck - Windows Server sofort updaten
Eine der gefährlichsten Sicherheitslücken in Windows-Systemen hat jetzt auch zu einer seltenen und dringenden Warnung von höchsten staatlichen Stellen in den USA geführt. Die IT-Sparte des Heimatschutz-Ministeriums gab Weisungen zum sofortigen Vollzug heraus.
Alle Bundesbehörden in den USA sind aufgrund der Schwere des Problems kurz vor dem Wochenende verpflichtet worden, den von Microsoft veröffentlichten Patch gegen die Zerologon-Schwachstelle unverzüglich zu installieren. Konkret muss die Arbeit spätestens heute im Laufe des Tages durchgeführt werden. Eine so kurze Frist ist sehr ungewöhnlich und deutet darauf hin, dass bereits Erkenntnisse vorliegen, dass die Lücke schon aktiv ausgenutzt wird.
Zerologon gilt deshalb als eines der schwersten Sicherheitsprobleme der Windows-Plattform, weil sich Angreifer darüber binnen Sekunden die Kontrolle über die Domänen-Controller ganzer Netzwerke verschaffen können. Denn ein Fehler in der Auswertung der kryptographischen Authentifizierung macht eine Brute-Force-Attacke binnen Sekunden erfolgreich.
Das Schema eines Zerologon-Angriffs
Die Zerologon-Lücke ist allerdings so schwerwiegend, dass eventuelle Probleme mit den Anwendungen im Netzwerk in Kauf genommen werden sollten. Immerhin droht bei Inkompatibilitäten im schlimmsten Fall ein Ausfall in einem wahrscheinlich recht überschaubaren Rahmen. Wenn ein Angreifer problemlos den Domänen-Controller des Netzwerkes übernimmt, sind die Schäden mit Sicherheit sehr viel gravierender.
Das US-Heimatschutzministeriums wies daher nicht nur die Bundesbehörden zum unverzüglichen Update an. Auch alle Einrichtungen der Bundesstaaten und Kommunen wurden zumindest aufgefordert, ähnlich vorzugehen. Gleiches gilt für Unternehmen.
Zerologon gilt deshalb als eines der schwersten Sicherheitsprobleme der Windows-Plattform, weil sich Angreifer darüber binnen Sekunden die Kontrolle über die Domänen-Controller ganzer Netzwerke verschaffen können. Denn ein Fehler in der Auswertung der kryptographischen Authentifizierung macht eine Brute-Force-Attacke binnen Sekunden erfolgreich.
Das Schema eines Zerologon-Angriffs
Kompatibilität wird unwichtig
Betroffen sind von dem Problem Systeme ab Windows Server 2008 R2 inlusive der jüngsten Windows-Server-Varianten, die auf Windows 10 basieren. Microsoft hat den Fehler bereits im August mit einem Patch behoben, allerdings dauert es insbesondere bei größeren Unternehmen und Behörden gern auch mal einige Wochen bis Monate, bis Aktualisierungen eingespielt werden. Die Admins testen dort lieber ausgiebig, ob die Patches auch wirklich keine Kollateralschäden auf den Produktivsystemen anrichten.Die Zerologon-Lücke ist allerdings so schwerwiegend, dass eventuelle Probleme mit den Anwendungen im Netzwerk in Kauf genommen werden sollten. Immerhin droht bei Inkompatibilitäten im schlimmsten Fall ein Ausfall in einem wahrscheinlich recht überschaubaren Rahmen. Wenn ein Angreifer problemlos den Domänen-Controller des Netzwerkes übernimmt, sind die Schäden mit Sicherheit sehr viel gravierender.
Das US-Heimatschutzministeriums wies daher nicht nur die Bundesbehörden zum unverzüglichen Update an. Auch alle Einrichtungen der Bundesstaaten und Kommunen wurden zumindest aufgefordert, ähnlich vorzugehen. Gleiches gilt für Unternehmen.
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