Chinesische Staatsmedien:
Verkauf von TikTok komplett abgeblasen
Das Chaos um TikTok geht weiter. Der zum chinesischen Konzern ByteDance gehörende Mini-Videodienst, der sich noch immer extremer Beliebtheit erfreut, soll laut chinesischen Quellen jetzt doch nicht mehr aufgespalten und in Teilen an US-Investoren verkauft werden.
Wie das von der chinesischen Regierung betriebene China Global Television Network (CGTN), das oft als Propaganda-Maschine der Kommunistischen Partei Chinas dient, jetzt unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld der beteiligten Parteien berichtet, soll kein Verkauf der US-Ausgabe von TikTok an irgendwelche US-Interessenten erfolgen.
CGTN zufolge soll es jetzt aber nicht mehr um einen Verkauf eines Teils von TikTok gehen. Stattdessen sollen Oracle und ByteDance über eine enge Kooperation verhandeln. Dabei soll Oracle künftig als "vertrauenswürdiger Technologie-Partner" für TikTok an Bord geholt werden. Es gehe um ein Geschäft, das deutlich komplizierter sei als ein einfacher Verkauf von Teilen dies Dienstes TikTok, heißt es.
Hintergrund des Durcheinanders ist das drohende Verbot von TikTok in den USA, das ab dem von US-Präsident Trump festgelegten Termin, dem morgigen 15. September 2020, in Kraft treten würde. Der Verkauf wäre die schnelle Lösung gewesen, doch erließ die chinesische Regierung kürzlich ihrerseits neue Richtlinien, die vorschreiben, dass beim Verkauf von wichtigen Technologien oder Unternehmen die Zustimmung der Regierung nötig ist.
Weil ByteDance und TikTok diverse Technologien aus dem Bereich der Nachrichtenübermittlung und der Künstlichen Intelligenz entwickelt haben, benötigt der Konzern nun die Zustimmung der Regierung, wenn er Teile seiner Produkte "exportieren" will. Kurz vor dem morgigen Stichtag scheint nun wieder vollkommen offen zu sein, wie es mit TikTok weitergeht. ByteDance wollte sich noch nicht wieder zu dem Thema äußern.
Siehe auch: Microsoft ist raus: Der US-Teil TikToks geht an Trump-Supporter
ByteDance hat Verkauf an Microsoft abgesagt, Oracle soll nur Partner werden
Erst gestern verkündete Microsoft, dass ByteDance dem Verkauf an den Softwarekonzern nach wochenlangen Verhandlungen eine Absage erteilt hatte. Zuletzt galt deshalb der der Trump-Regierung nahestehende Softwarehersteller Oracle als wahrscheinlichster Sieger des Rennens um die Übernahme von Teilen des internationalen Geschäfts von TikTok.CGTN zufolge soll es jetzt aber nicht mehr um einen Verkauf eines Teils von TikTok gehen. Stattdessen sollen Oracle und ByteDance über eine enge Kooperation verhandeln. Dabei soll Oracle künftig als "vertrauenswürdiger Technologie-Partner" für TikTok an Bord geholt werden. Es gehe um ein Geschäft, das deutlich komplizierter sei als ein einfacher Verkauf von Teilen dies Dienstes TikTok, heißt es.
Hintergrund des Durcheinanders ist das drohende Verbot von TikTok in den USA, das ab dem von US-Präsident Trump festgelegten Termin, dem morgigen 15. September 2020, in Kraft treten würde. Der Verkauf wäre die schnelle Lösung gewesen, doch erließ die chinesische Regierung kürzlich ihrerseits neue Richtlinien, die vorschreiben, dass beim Verkauf von wichtigen Technologien oder Unternehmen die Zustimmung der Regierung nötig ist.
Weil ByteDance und TikTok diverse Technologien aus dem Bereich der Nachrichtenübermittlung und der Künstlichen Intelligenz entwickelt haben, benötigt der Konzern nun die Zustimmung der Regierung, wenn er Teile seiner Produkte "exportieren" will. Kurz vor dem morgigen Stichtag scheint nun wieder vollkommen offen zu sein, wie es mit TikTok weitergeht. ByteDance wollte sich noch nicht wieder zu dem Thema äußern.
Siehe auch: Microsoft ist raus: Der US-Teil TikToks geht an Trump-Supporter
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