Galaxy Note 20: Teardown zeigt merkwürdige Entscheidung bei Kühlung
Das Galaxy Note 20 und die Ultra-Version sind die üblichen Samsung-Flaggschiffe für das zweite Halbjahr und diese wurden auch fachkundig von iFixit auseinandergenommen. Dabei gingen die Teardown-Experten auch der Frage nach, warum das Gerät ziemlich heiß werden kann.
Das Graphit-Kühlpad
Im Teardown ist iFixit jedenfalls aufgefallen, dass nicht die zuletzt bei Samsung übliche Kühllösung zum Einsatz kommt. Denn die Galaxy-Geräte hatten in den vergangenen Ausgaben aus Kupfer gefertigte so genannte "Vapor"-Kammern, die die Hitze vom SoC wegleiten.
Doch beim neuen Samsung Galaxy Note 20 Ultra stieß iFixit im Inneren eines in den USA erworbenen Modells mit dem Qualcomm Snapdragon 865+ Octacore-SoC auf ein aus mehreren Lagen Graphit bestehendes Kühl-Pad. Doch das bedeutet nicht, dass die Vapor-Lösung gar nicht mehr zu finden ist.
Denn nach Angaben von iFixit spielt es offenbar keine Rolle, ob es sich bei dem jeweiligen Galaxy Note 20 Ultra um ein für die USA bestimmtes Modell mit Snapdragon-Chip oder eine Variante für den internationalen Markt mit Samsungs eigenem Exynos 990 handelt. Unabhängig von der verwendeten Plattform scheint Samsung also auf den ersten Blick willkürlich die Kühllösung zu wechseln.
Bei iFixit vermutet man nun einerseits, dass Samsung unter Umständen eine Art A/B-Test durchführt, bei dem man anhand der Rückmeldungen von Nutzern der Geräte neue Erkenntnisse erlangen will, was Haltbarkeit oder Zuverlässigkeit der Graphit-Pads oder der Kupfer-Heatpipes angeht. Andererseits könnte es jedoch eine noch simplere Erklärung für die etwas kuriosen Entscheidungen der Koreaner geben, nämlich dass man bei der Verfügbarkeit von Komponenten aufgrund der Corona-bedingten Lieferschwierigkeiten improvisieren musste.
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Das Graphit-Kühlpad
Nicht besonders gut reparierbar
Das Galaxy Note 20 bzw. das Galaxy Note 20 Ultra ist das derzeit wichtigste Smartphone des koreanischen Herstellers und natürlich darf auch dieses nicht bei iFixit fehlen. Gleich vorweg: Die wie immer untersuchte Reparierbarkeit von technischen Geräten ist im Fall der Note 20-Varianten nicht besonders hoch einzustufen, denn im dazugehörigen Reparierbarkeits-Index bekam das Gerät eine eher bis sehr schlechte Drei (von zehn möglichen Punkten), allzu leicht kann man es also nicht selbst aufschrauben, um kaputte Komponenten zu tauschen.Im Teardown ist iFixit jedenfalls aufgefallen, dass nicht die zuletzt bei Samsung übliche Kühllösung zum Einsatz kommt. Denn die Galaxy-Geräte hatten in den vergangenen Ausgaben aus Kupfer gefertigte so genannte "Vapor"-Kammern, die die Hitze vom SoC wegleiten.
Doch beim neuen Samsung Galaxy Note 20 Ultra stieß iFixit im Inneren eines in den USA erworbenen Modells mit dem Qualcomm Snapdragon 865+ Octacore-SoC auf ein aus mehreren Lagen Graphit bestehendes Kühl-Pad. Doch das bedeutet nicht, dass die Vapor-Lösung gar nicht mehr zu finden ist.
Denn nach Angaben von iFixit spielt es offenbar keine Rolle, ob es sich bei dem jeweiligen Galaxy Note 20 Ultra um ein für die USA bestimmtes Modell mit Snapdragon-Chip oder eine Variante für den internationalen Markt mit Samsungs eigenem Exynos 990 handelt. Unabhängig von der verwendeten Plattform scheint Samsung also auf den ersten Blick willkürlich die Kühllösung zu wechseln.
Bei iFixit vermutet man nun einerseits, dass Samsung unter Umständen eine Art A/B-Test durchführt, bei dem man anhand der Rückmeldungen von Nutzern der Geräte neue Erkenntnisse erlangen will, was Haltbarkeit oder Zuverlässigkeit der Graphit-Pads oder der Kupfer-Heatpipes angeht. Andererseits könnte es jedoch eine noch simplere Erklärung für die etwas kuriosen Entscheidungen der Koreaner geben, nämlich dass man bei der Verfügbarkeit von Komponenten aufgrund der Corona-bedingten Lieferschwierigkeiten improvisieren musste.
| Technische Daten zur Samsung Galaxy Note 20-Reihe | ||
|---|---|---|
| Modell | Note 20 Ultra 5G | Note 20 (5G) |
| Betriebssystem | Android 10 mit Samsung One UI | |
| CPU | Exynos 990 2,7 GHz Octacore-CPU | |
| Display | 6,9 Zoll Dynamic AMOLED Infinity Display, 120 Hz, Seitenverhältnis 19,3:9, Gorilla Glass 7 | 6,7 Zoll Super AMOLED, 60 Hz |
| Auflösung | WQHD / 3200 x 1440 Pixel, 508 ppi | FHD + / 2400 x 1080 Pixel, 393 ppi |
| Speicher | 12 GB RAM, 256/512 GB (weitere Speichervarianten möglich), MicroSD | 8 GB RAM, 256 GB |
| Hauptkamera | Triple-Kamera, 108 MP Blendenweite f/1.8, 12 MP Ultraweitwinkel f/2.2, 12 MP 5-fach optischer Zoom f/3.0, Laser-Autofokus, 50-facher Space-Zoom | Triple-Kamera, 12 MP Blendenweite f/1.8, 12 MP Ultraweitwinkel f/2.2, 64 MP Tele 3-fach optischer Zoom f/2.0, 30-facher Space-Zoom |
| Frontkamera | 10 MP (f/2.2, Autofokus) | |
| Video | Aufnahme bis zu 8K (Hauptkamera) | |
| Mobilfunk | 2G, 3G, 4G/LTE, 5G-Ready | |
| Verbindungen | Dual-SIM + eSIM, Bluetooth 5.0, USB Typ-C (Gen 3.2), NFC, WiFi 6, Wireless DeX | |
| Sicherheit | Gesichtserkennung, On-Screen-Fingerabdruckleser, Samsung Pay, Samsung Knox, IP68 | |
| S-Pen | Latenzzeit 9 ms | Latenzzeit 26 ms |
| Akku | 4500 mAh, Schnellladung, Induktionsladen | 4300 mAh, Schnellladung, Induktionsladen |
| Farben | Mystic Black, Mystic Bronze, Mystic White | Mystic Black, Mystic Bronze, Mystic Green |
| Maße, Gewicht | 164,8 x 77,2 x 8,1 mm, 213 g | 161,6 x 75,2 x 8,3 mm, 198 g |
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