Microsoft: Müssen nicht mehr Konsolen als Sony und Nintendo verkaufen
Microsoft und Sony sind in der letzten Phase der Vorbereitungen für den Start der neuen Konsolen Xbox Series X und PlayStation 5. Unter Fans tobt bereits der Streit, welches Gerät das bessere ist und sich besser verkaufen wird. Microsoft sieht das hingegen nicht so eng.
Microsoft ist im nächsten Herbst der Herausforderer, denn Sony ist nach dem überwältigenden Erfolg der PlayStation 4 natürlich der Titelverteidiger im Bereich der "großen" Konsolen (wenn man Nintendo außen vor lässt). Das weiß man auch in Redmond und Phil Spencer, der stets gelassene Chef der Gaming-Abteilung von Microsoft, lässt sich vom Duell Xbox Series X gegen PS5 nicht stressen.
Denn im jüngsten Gespräch mit Gary Whitta, in dessen virtueller Talkshow Animal Talking (die mittlerweile endlich in voller Länge zum Nachhören bereitsteht), sagte Spencer, dass es Microsoft nicht darum gehe, mehr Konsolen als Sony oder Nintendo zu verkaufen und man sich entsprechend keine Sorgen in diese Richtung macht.
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"'Wie viele Konsolen verkaufe ich' im Vergleich zu 'Wie viele Konsolen verkauft ein anderes Unternehmen'?", so Spencer, sei eine Denkweise aus früheren Zeiten. Laut Spencer wolle man Erfahrungen rund um die Spieler aufbauen. Das erklärt auch Dienste wie Xbox Game Pass, xCloud sowie den Umstand, dass Exklusivspiele immer häufiger auf anderen Plattformen auftauchen.
Siehe auch:
Microsoft Game Sale Xbox- und PC-Spiele bis zu 75 Prozent reduziert
Denn im jüngsten Gespräch mit Gary Whitta, in dessen virtueller Talkshow Animal Talking (die mittlerweile endlich in voller Länge zum Nachhören bereitsteht), sagte Spencer, dass es Microsoft nicht darum gehe, mehr Konsolen als Sony oder Nintendo zu verkaufen und man sich entsprechend keine Sorgen in diese Richtung macht.
Auf YouTube ansehenEs geht nicht um die Hardware
"Wenn es uns darum ginge, mehr Konsolen als Sony und Nintendo zu verkaufen, würden wir unsere Spiele nicht auf den PC bringen. Wir würden unsere Spiele nicht auf Xbox One bereitstellen, wir würden xCloud nicht machen und den Leuten erlauben, die Games auf ihren Handys zu spielen", so Spencer."'Wie viele Konsolen verkaufe ich' im Vergleich zu 'Wie viele Konsolen verkauft ein anderes Unternehmen'?", so Spencer, sei eine Denkweise aus früheren Zeiten. Laut Spencer wolle man Erfahrungen rund um die Spieler aufbauen. Das erklärt auch Dienste wie Xbox Game Pass, xCloud sowie den Umstand, dass Exklusivspiele immer häufiger auf anderen Plattformen auftauchen.
Microsoft-Strategie
Das mag zwar manch einer als Präventivausrede bezeichnen, sollte die PlayStation erneut besser sein, doch die Argumentation ist dennoch schlüssig. Denn das, was Spencer erwähnt, ist nichts viel anderes als die Strategie, die Microsoft bereits konzernweit erfolgreich vorexerziert hat - nämlich eine Abkehr von spezifischen "eingezäunten" Produkten in Richtung offenen Plattformen und Diensten, in deren Mittelpunkt die Cloud steht und nicht eine bestimmte Hardware.Siehe auch:
Microsoft Game Sale Xbox- und PC-Spiele bis zu 75 Prozent reduziert
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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