Nokia-Smartphones: Google & Qualcomm pumpen neues Geld in HMD
HMD Global sucht nach neuen Märkten, um seine mit Android ausgerüsteten Smartphones der Marke Nokia in größeren Stückzahlen zu verkaufen. Um die "Expansion" zu finanzieren, sammelt das finnische Unternehmen jetzt neues Geld von Google und Qualcomm ein.
Der finnische Anbieter HMD Global versucht seit einigen Jahren, die Marke Nokia wieder bei Smartphones zu etablieren. Dazu hat man aktuell eine Vielzahl von vor allem relativ günstigen Geräten im mittleren bis unteren Preissegment im Angebot, doch wird es gerade wegen der immer stärkeren Konkurrenz von Herstellern wie Xiaomi und Oppo sowie deren Tochtermarken Redmi und Realme immer schwieriger in Westeuropa und anderen "klassischen" Nokia-Hochburgen zu bestehen.
Für den Ausbau seiner "Reichweite" braucht HMD aber frisches Geld, weshalb man jetzt froh ist, eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen zu haben. Insgesamt hat das Unternehmen rund 230 Millionen Dollar eingesammelt, die zu einem Großteil von wichtigen strategischen Partnern von HMD stammen. Sowohl der CPU- und Modem-Spezialist Qualcomm, als auch Google als Betriebssystem-Lieferant hinter Android und dessen Mutterkonzern Alphabet sind dabei die Hauptgeldgeber.
HMD will mit den neuen finanziellen Mitteln verstärkt auf den Online-Vertrieb setzen, um so auf die Coronavirus-Krise zu reagieren. Außerdem sollen verstärkt 5G-fähige Smartphones eingeführt werden und das Angebot an zusätzlichen Diensten und Produkten, die den reinen Smartphone-Vertrieb ergänzen, wird größer. Damit dürfte HMD seine Nokia-Geräte weiter verstärkt auch Firmenkunden schmackhaft machen wollen.
HMD sucht neue Märkte für seine Nokia-Geräte
Um mehr Kunden zu erreichen will HMD Global deshalb verstärkt in den USA, Indien, Afrika und Brasilien auf Kundenfang gehen. In den Vereinigten Staaten geht es vor allem um Partnerschaften mit Netzbetreibern, auch weil dort der Großteil der Kunden sein Mobiltelefon noch immer über Verträge mit Mobilfunkanbietern erwirbt. In Brasilien lockt die Aussicht auf eine große Zahl von potenziellen Kunden ebenso wie in Afrika und Indien.Für den Ausbau seiner "Reichweite" braucht HMD aber frisches Geld, weshalb man jetzt froh ist, eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen zu haben. Insgesamt hat das Unternehmen rund 230 Millionen Dollar eingesammelt, die zu einem Großteil von wichtigen strategischen Partnern von HMD stammen. Sowohl der CPU- und Modem-Spezialist Qualcomm, als auch Google als Betriebssystem-Lieferant hinter Android und dessen Mutterkonzern Alphabet sind dabei die Hauptgeldgeber.
HMD will mit den neuen finanziellen Mitteln verstärkt auf den Online-Vertrieb setzen, um so auf die Coronavirus-Krise zu reagieren. Außerdem sollen verstärkt 5G-fähige Smartphones eingeführt werden und das Angebot an zusätzlichen Diensten und Produkten, die den reinen Smartphone-Vertrieb ergänzen, wird größer. Damit dürfte HMD seine Nokia-Geräte weiter verstärkt auch Firmenkunden schmackhaft machen wollen.
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