Comeback für deutsche Solar-Branche:
Zwei neue Werke in Planung
Die Solarzellen-Produktion in Deutschland könnte wieder etwas in Fahrt kommen. Der Schweizer Maschinenbau-Konzern Meyer Burger plant gleich zwei neue Fertigungsstätten in Sachsen und Sachsen-Anhalt, wie der MDR berichtet.
Sowohl in Bitterfeld-Wolfen als auch in Freiberg sollen Produktionsanlagen für Solarmodule entstehen, hieß es. Die Maschinen dafür werden in der Niederlassung Meyer Burger in direker Nachbarschaft im sächsischen Hohenstein-Ernstthal hergestellt. Insgesamt sollen durch die Expansion in dem Bereich rund 3000 neue Arbeitsplätze entstehen, was die jeweiligen Regionen recht gut gebrauchen könnten.
Allerdings ist aktuell die Finanzierung des Projektes noch nicht gesichert. Das Unternehmen plant die Durchführung einer Kapitalerhöhung, um an das nötige Geld zu kommen. Dem müssen die derzeitigen Aktionäre natürlich noch zustimmen. Allerdings ist es recht wahrscheinlich, dass die Anteilseigner ihr OK geben. Denn der Maschinenbauer schreibt seit längerer Zeit rote Zahlen und muss sich unbedingt neu aufstellen, wenn man wieder auf Wachstumskurs kommen will.
In Deutschland war vor Jahren bereits eine florierende Solarbranche entstanden. Allerdings sorgten verschiedene politische Entscheidungen dafür, dass diese sich nicht mehr gegen die billige Konkurrenz aus China behaupten konnte. Rund 80.000 Arbeitsplätze im Bereich der regenerativen Energien gingen so ziemlich schnell wieder verloren. In Freiberg schaffte es der dortige Anbieter Solarworld noch bis 2017 durchzuhalten, ging dann aber auch in Insolvenz. Ganz ist die Solarzellen-Produktion aus der Region allerdings bis heute nicht verschwunden.
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Allerdings ist aktuell die Finanzierung des Projektes noch nicht gesichert. Das Unternehmen plant die Durchführung einer Kapitalerhöhung, um an das nötige Geld zu kommen. Dem müssen die derzeitigen Aktionäre natürlich noch zustimmen. Allerdings ist es recht wahrscheinlich, dass die Anteilseigner ihr OK geben. Denn der Maschinenbauer schreibt seit längerer Zeit rote Zahlen und muss sich unbedingt neu aufstellen, wenn man wieder auf Wachstumskurs kommen will.
Neuer Anlauf für die Branche
Mit Solarzellen könnte das durchaus gelingen. Denn es ist klar, dass die Energiewende weiter vorangetrieben werden muss. Und mittelfristig dürfte es auch helfen, dass der Solardeckel kürzlich abgeschafft wurde und die Branche damit rechnen kann, dass die Installation neuer Anlagen weiterhin gefördert wird. Das ist ein wesentlicher Anreiz vor allem für viele Privatleute, sich ihre eigene Stromversorgung aufs Dach zu schrauben.In Deutschland war vor Jahren bereits eine florierende Solarbranche entstanden. Allerdings sorgten verschiedene politische Entscheidungen dafür, dass diese sich nicht mehr gegen die billige Konkurrenz aus China behaupten konnte. Rund 80.000 Arbeitsplätze im Bereich der regenerativen Energien gingen so ziemlich schnell wieder verloren. In Freiberg schaffte es der dortige Anbieter Solarworld noch bis 2017 durchzuhalten, ging dann aber auch in Insolvenz. Ganz ist die Solarzellen-Produktion aus der Region allerdings bis heute nicht verschwunden.
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