Samsung kommt überraschend erfolgreich durch die Krisenzeit
Bei Samsung Electronics ist man bisher wesentlich besser durch die Krise gekommen, als allgemein erwartet wurde. Der südkoreanische Elektronikkonzern konnte trotz der Probleme der letzten Zeit einen höheren Gewinn erwirtschaften.
Die aktuellen Wirtschaftsdaten des Unternehmens werden mit einiger Spannung erwartet - immerhin gehört Samsung Electronics aktuell zu den ersten großen Technologie-Konzernen, die Zahlen vorlegen. Die Erwartungen waren nicht allzu hoch, da sowohl Zulieferer aus China Probleme hatten und auch der Absatz in der Corona-Krise zumindest bei Verbrauchern nicht so läuft wie gewohnt.
Doch die Zahlen, die Samsung jetzt erst einmal in ungeprüfter Form vorlegte, sehen überraschend positiv aus. Der Umsatz des ersten Quartals beläuft sich demnach auf 44,9 Milliarden Dollar, was einer Steigerung von 5 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspräche. Beim operativen Gewinn soll es um drei Prozent auf 5,23 Milliarden Dollar nach oben gegangen sein.
Das Wachstum an sich wird im Wesentlichen von der Halbleiter-Sparte getragen. Hier hat die gesamte Branche wohl die schwachen Monate überstanden und die Preise auf dem Weltmarkt erholten sich langsam wieder. Insofern kann kaum sicher gesagt werden, ob Samsung mehr Aufträge bekommen hat oder ob die höheren Einnahmen lediglich aus den steigenden Preisen resultieren.
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Doch die Zahlen, die Samsung jetzt erst einmal in ungeprüfter Form vorlegte, sehen überraschend positiv aus. Der Umsatz des ersten Quartals beläuft sich demnach auf 44,9 Milliarden Dollar, was einer Steigerung von 5 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspräche. Beim operativen Gewinn soll es um drei Prozent auf 5,23 Milliarden Dollar nach oben gegangen sein.
Mehr Ausgaben, steigende Preise
Dass der Überschuss aus dem Tagesgeschäft nicht mit der Umsatzentwicklung mithalten kann, dürfte auch daran liegen, dass Samsung mehr Geld ausgibt, um die Arbeit des Konzerns möglichst reibungslos zu gewährleisten. Das sieht in der Corona-Zeit so aus, dass man selbst aktiv alternative Logistik-Wege etabliert und beispielsweise nicht wartet, bis ein Container mit Komponenten per Schiffsfracht bei einem Werk eintrifft. Stattdessen wird eher ein Frachtflugzeug gechartert, das die Bauteile abholt.Das Wachstum an sich wird im Wesentlichen von der Halbleiter-Sparte getragen. Hier hat die gesamte Branche wohl die schwachen Monate überstanden und die Preise auf dem Weltmarkt erholten sich langsam wieder. Insofern kann kaum sicher gesagt werden, ob Samsung mehr Aufträge bekommen hat oder ob die höheren Einnahmen lediglich aus den steigenden Preisen resultieren.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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