Linux Mint 20 Ulyana: Distribution steht in drei Editionen zur Verfügung
Die Linux-Distribution Mint hat ein umfangreiches Update erhalten. Mit der unter dem Codenamen Ulyana bekannten Version 20 können die Nutzer zwischen drei verschiedenen Editionen wählen. Das Betriebssystem basiert jetzt auf der aktuellen LTS-Version von Ubuntu 20.04.
Bei den drei Editionen handelt es sich um Cinnamon, Xfce und Mate. Während es sich bei Cinnamon 4.6.6 um die Standard-Benutzeroberfläche handelt, greifen die anderen beiden Editionen auf die alternativen Umgebungen Xfce-Desktop 4.14.2 und Mate-Desktop 1.24.0 zurück. Die drei Oberflächen können aber auch später noch ohne Probleme über die Paketverwaltung nachinstalliert und auf Wunsch des Nutzers parallel verwendet werden.
Zu den größten Neuerungen von Linux Mint 20 zählt die Neuimplementierung des Tools Giver. Hiermit ist es möglich, Dateien über ein lokales Netzwerk freizugeben und ohne Server oder komplizierte Einrichtung gemeinsam mit anderen Rechnern zu nutzen. Außerdem wurde der Support von Nvidia Optimus verbessert. Aufgrund von lizenzrechtlichen Streitigkeiten mit Canonical blockiert Ulyana den Zugriff auf Ubuntus Snap-Store.
So sieht die Cinnamon Edition der neuen Linux-Distribution Mint 20 aus.
Während die Vorgänger-Version Linux Mint 19 Tara noch auf Ubuntu 18.04 LTS aufgebaut hat, haben die Entwickler Ulyana eine neue Basis spendiert. Die neue Distribution verwendet Ubuntu 20.04 LTS als Unterlage. Das Betriebssystem ist ebenfalls stark verbreitet und nutzt die Version 5.4 des Linux-Kernels für seine grundlegenden Funktionen. Damit werden nicht nur moderne Ryzen-Prozessoren, sondern auch Microsofts Dateisystem exFAT unterstützt. Als Softwarepakete liefert Linux Mint 20 unter anderem aktuelle Versionen von Firefox, dem Mail-Programm Thunderbird und LibreOffice mit.
Linux Mint 20 (Cinnamon) Linux Mint 20 (Xfce) Linux Mint 20 (Mate)
Zu den größten Neuerungen von Linux Mint 20 zählt die Neuimplementierung des Tools Giver. Hiermit ist es möglich, Dateien über ein lokales Netzwerk freizugeben und ohne Server oder komplizierte Einrichtung gemeinsam mit anderen Rechnern zu nutzen. Außerdem wurde der Support von Nvidia Optimus verbessert. Aufgrund von lizenzrechtlichen Streitigkeiten mit Canonical blockiert Ulyana den Zugriff auf Ubuntus Snap-Store.
So sieht die Cinnamon Edition der neuen Linux-Distribution Mint 20 aus.
Distribution nur mit 64-Bit-Support
Linux Mint 20 Ulyana bringt keine Unterstützung für 32-Bit-Systeme mehr mit sich. Ab sofort wird nur noch Support für 64-Bit-Systeme bereitgestellt. Die Distribution kann über die offizielle Seite der Entwickler heruntergeladen werden. Alle drei Editionen besitzen eine Download-Größe von etwa zwei Gigabyte. Wer die Beta-Version bereits installiert hatte, kann die finale Version auch über den Update-Manager beziehen. Die Entwickler haben angekündigt, fünf Jahre Support für Linux Mint 20 anbieten zu wollen. Damit werden noch bis April 2025 offizielle Aktualisierungen zur Verfügung gestellt.Während die Vorgänger-Version Linux Mint 19 Tara noch auf Ubuntu 18.04 LTS aufgebaut hat, haben die Entwickler Ulyana eine neue Basis spendiert. Die neue Distribution verwendet Ubuntu 20.04 LTS als Unterlage. Das Betriebssystem ist ebenfalls stark verbreitet und nutzt die Version 5.4 des Linux-Kernels für seine grundlegenden Funktionen. Damit werden nicht nur moderne Ryzen-Prozessoren, sondern auch Microsofts Dateisystem exFAT unterstützt. Als Softwarepakete liefert Linux Mint 20 unter anderem aktuelle Versionen von Firefox, dem Mail-Programm Thunderbird und LibreOffice mit.
Linux Mint 20 (Cinnamon) Linux Mint 20 (Xfce) Linux Mint 20 (Mate)
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