Microsoft Edge: Browser warnt Nutzer jetzt vor geleakten Passwörtern
Microsoft hat den Edge-Browser auf Chromium-Basis mit einem Password Monitor ausgestattet. Damit werden die Nutzer gewarnt, sobald ein Passwort von einem Leak betroffen war. Das neue Feature ist in den neuesten Canary- sowie Dev-Versionen des Edge-Browsers zu finden.
Der Password Monitor verbindet sich in regelmäßigen Abständen mit einer Online-Datenbank, die eine Liste mit Passwörtern enthält, die im Rahmen von Datenlecks bei zahlreichen Diensten geleakt worden sein könnten. Der Browser prüft dann, ob auch lokal gespeicherte Kennwörter auf dieser Liste stehen. Sollte ein Dienst kompromittiert und ein Passwort durchgesickert sein, wird dem Nutzer eine entsprechende Warnung angezeigt. Ob der Nutzer darauf reagiert und sein Passwort ändert, bleibt ihm natürlich selbst überlassen.
Um die neue Funktion aktivieren zu können, wird die aktuellste Canary- oder Dev-Version von Microsoft Edge benötigt. Dabei handelt es sich um experimentelle Builds, die regelmäßig aktualisiert werden und in denen neue Features im Vorfeld getestet werden. Die beiden Versionen können über eine offizielle Seite der Redmonder installiert werden.
Wann der Password Monitor in eine finale Version des Edge-Browsers auf Chromium-Basis eingebaut wird, ist noch nicht bekannt. Sofern bei den Testern der Canary- und Dev-Builds keine größeren Probleme auftreten, könnte die Funktion in den kommenden Wochen an alle Nutzer ausgeliefert werden. Bisher hat Microsoft dazu jedoch kein Statement veröffentlicht.
Download Microsoft Edge: Browser auf Chromium-Basis
Um die neue Funktion aktivieren zu können, wird die aktuellste Canary- oder Dev-Version von Microsoft Edge benötigt. Dabei handelt es sich um experimentelle Builds, die regelmäßig aktualisiert werden und in denen neue Features im Vorfeld getestet werden. Die beiden Versionen können über eine offizielle Seite der Redmonder installiert werden.
Feature muss manuell aktiviert werden
Nachdem der Canary- oder Dev-Build installiert wurde, muss der Password Monitor noch manuell aktiviert werden. Das ist über die Einstellungen des Browsers möglich. Dort müssen der Unterpunkt "Profile" und anschließend der Menüpunkt "Kennwörter" ausgewählt werden. Hier kann der Nutzer nun die Option "Warnungen anzeigen, wenn Kennwörter in einem Onlinedatenleck gefunden werden" aktivieren.Wann der Password Monitor in eine finale Version des Edge-Browsers auf Chromium-Basis eingebaut wird, ist noch nicht bekannt. Sofern bei den Testern der Canary- und Dev-Builds keine größeren Probleme auftreten, könnte die Funktion in den kommenden Wochen an alle Nutzer ausgeliefert werden. Bisher hat Microsoft dazu jedoch kein Statement veröffentlicht.
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