Kühlschränke und Smart-TVs:
Die Zertifikats-Apokalypse steht bevor
Das so genannte Internet of Things (IoT), das uns Anwendungen und Funktionalitäten wie Smart Home beschert, hat nicht immer den besten Ruf. Dafür verantwortlich sind Sicherheitsprobleme und sonstige Bugs. Nun gibt es neuen Ärger.
Der "Internet-Kühlschrank" war schon vor Jahrzehnten das nahezu sprichwörtliche Paradebeispiel für eine Technologie, die zwar irgendwie spannend klingt, aber bei näherer Überlegung völlig sinnlos ist. Derartige Geräte sind mittlerweile alles andere als ungewöhnlich, die Sinnfrage stellt sich aber immer noch. Oder sogar mehr denn je.
Denn in den vergangenen Tagen und Wochen berichten zahlreiche Besitzer und auch Besucher von Elektromärkten, dass das Display von solchen intelligenten Kühlschränken nicht mehr funktionsfähig war und ist. Stattdessen wird auf dem Touchscreen eine Info angezeigt, die den Nutzern mitgeteilt, dass das erforderliche Zertifikat abgelaufen sei.
Den ersten Vorboten für vermutlich viele ähnliche Probleme gab es am 30. Mai 2020, an diesem Tag lief ein für Roku-Streaming-Boxen erforderliches Zertifikat aus und machte die Geräte auf einen Schlag unbrauchbar.
Laut Helme ist das nur der Anfang, da die Technikwelt an einen Punkt komme, an dem es viele CA-Root-Zertifikate gebe, die bald oder in den nächsten Jahren ablaufen. Das liegt daran, dass man vor etwa 20 Jahren mit der Verschlüsselung des Internets auf breiter Basis angefangen hat - und zwei Jahrzehnte sind auch die typische Lebensdauer eines CA-Root-Zertifikats.
Denn in den vergangenen Tagen und Wochen berichten zahlreiche Besitzer und auch Besucher von Elektromärkten, dass das Display von solchen intelligenten Kühlschränken nicht mehr funktionsfähig war und ist. Stattdessen wird auf dem Touchscreen eine Info angezeigt, die den Nutzern mitgeteilt, dass das erforderliche Zertifikat abgelaufen sei.
Anfang vom "Ende"
Laut einem Bericht von The Register (via Borncity) ist das nur der Anfang. Denn schon bald dürften massenweise Root-Zertifikate ablaufen. Darin berichtet der Sicherheitsforscher Scott Helme, das in den nächsten Jahren etliche Smart-Home-Geräte Probleme bekommen werden. Zertifikate sind für eine sichere Verbindung erforderlich, doch bei Geräten, die nie aktualisiert werden, können die Root-Zertifikate zum Problem werden, auch wenn diese teilweise eine Lebensdauer von 20 bis 25 Jahren haben.Den ersten Vorboten für vermutlich viele ähnliche Probleme gab es am 30. Mai 2020, an diesem Tag lief ein für Roku-Streaming-Boxen erforderliches Zertifikat aus und machte die Geräte auf einen Schlag unbrauchbar.
Laut Helme ist das nur der Anfang, da die Technikwelt an einen Punkt komme, an dem es viele CA-Root-Zertifikate gebe, die bald oder in den nächsten Jahren ablaufen. Das liegt daran, dass man vor etwa 20 Jahren mit der Verschlüsselung des Internets auf breiter Basis angefangen hat - und zwei Jahrzehnte sind auch die typische Lebensdauer eines CA-Root-Zertifikats.
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