Teufelswerk: IoT-Rosenkranz des Vatikans hatte schwere Lücke
Vergangene Woche hat der Vatikan einen "smarten" Rosenkranz vorgestellt, das eRosary genannte Gerät ist eine Art Fitnessarmband für besonders Gläubige. Bei der Absicherung des IoT-Geräts hat man aber wohl auf Gottes Hilfe vertraut und nicht auf irdische Experten.
Was nach einem Scherz klingt, ist absolut ernstgemeint, den stylischen E-Rosenkranz (der ein bisschen an einen USB-Stick in Kreuzform erinnert) kann man beim Hersteller Acer oder auf Amazon kaufen (jeweils in den italienischen Shops). Verantwortlich dafür ist das Gebetsapostolat des Jesuitenordens, das Gebetsnetzwerk des Papstes genießt auch dessen expliziten Segen und das sicherlich wortwörtlich.
Doch die fortschrittsgläubigen Gläubigen sollten dem Gebetsgadget nicht zu gutgläubig gegenüberstehen. Denn bereits kurz nach Veröffentlichung des IoHT-Geräts (Internet of Holy Things) haben Sicherheitsforscher eine schwere Sicherheitslücke gefunden (via The Next Web).
Die britischen Experten von Fidus Information Security haben kurz nach dem Erscheinen der zu eRosary gehörenden App einen Exploit gefunden und entwickelt, der eine komplette Übernahme des jeweiligen Kontos ermöglicht. Da war ganz offensichtlich Satan im Spiel, denn laut FidusInfoSec brauchte man gerade einmal fünf Minuten dafür und hatte danach (theoretisch) Zugriff auf Mails, Telefonnummern, Größe, Gewicht und andere persönliche Daten.
Mittlerweile wurde diese Sicherheitslücke wohl bereits gefixt, der verantwortliche Entwickler musste zur Strafe zehn Vaterunser und zehn "Gegrüßet seist du, Maria" beten - hört man jedenfalls.
Siehe auch: Oh Gott - Im Vatikan wurde der smarte Rosenkranz "eRosary" enthüllt
"Click To Pray"
Der elektronische Rosenkranz eRosary will den Gläubigen dabei helfen, auf Knopfdruck ("Click To Pray") für den Weltfrieden zu beten. Das geht über das Koppeln einer Smartphone-App mit dem Gerät selbst, der geneigte Nutzer bekommt auf diese Weise Gebete, sakrale Lieder und Neuigkeiten angeboten, dazu kann er auch sehen, wie viele Schritte er dem Weltfrieden nähergekommen ist und wie viele Kalorien er dabei verbrannt hat.Was nach einem Scherz klingt, ist absolut ernstgemeint, den stylischen E-Rosenkranz (der ein bisschen an einen USB-Stick in Kreuzform erinnert) kann man beim Hersteller Acer oder auf Amazon kaufen (jeweils in den italienischen Shops). Verantwortlich dafür ist das Gebetsapostolat des Jesuitenordens, das Gebetsnetzwerk des Papstes genießt auch dessen expliziten Segen und das sicherlich wortwörtlich.
Doch die fortschrittsgläubigen Gläubigen sollten dem Gebetsgadget nicht zu gutgläubig gegenüberstehen. Denn bereits kurz nach Veröffentlichung des IoHT-Geräts (Internet of Holy Things) haben Sicherheitsforscher eine schwere Sicherheitslücke gefunden (via The Next Web).
Die britischen Experten von Fidus Information Security haben kurz nach dem Erscheinen der zu eRosary gehörenden App einen Exploit gefunden und entwickelt, der eine komplette Übernahme des jeweiligen Kontos ermöglicht. Da war ganz offensichtlich Satan im Spiel, denn laut FidusInfoSec brauchte man gerade einmal fünf Minuten dafür und hatte danach (theoretisch) Zugriff auf Mails, Telefonnummern, Größe, Gewicht und andere persönliche Daten.
Mittlerweile wurde diese Sicherheitslücke wohl bereits gefixt, der verantwortliche Entwickler musste zur Strafe zehn Vaterunser und zehn "Gegrüßet seist du, Maria" beten - hört man jedenfalls.
Siehe auch: Oh Gott - Im Vatikan wurde der smarte Rosenkranz "eRosary" enthüllt
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