Tesla-Werk in Brandenburg: Weniger Wasserbedarf und große Eile

Elektroautos, tesla, Ladestation, Ladesäule, Supercharger Bildquelle: Tesla
Der Elektroauto-Hersteller Tesla hat die Bedenken hinsichtlich seines Werks-Neubaus in der Nähe Berlins aufgegriffen und seine Planungen an verschiedenen Stellen angepasst. Das betrifft unter anderem den Wasser-Bedarf. An der Frage der Wasserversorgung haben sich bisher die heftigsten Kritiken entzündet. Wie viele andere Industrien auch, benötigt Tesla nicht gerade kleine Mengen. Vor allem in der Akku-Produktion für die Elektrofahrzeuge wird Wasser verbraucht. Die Ingenieure des Unternehmens sollen die vorgesehenen Prozesse aber noch einmal überarbeitet haben und wollen jetzt mit einem erheblich geringeren Volumen auskommen.

Die Verbrauchsschätzungen sollen in den neuen Bauplänen, die Tesla in den kommenden Tagen offiziell an die zuständigen Behörden übergibt, noch einmal um ein Drittel geringer ausfallen. Das sagte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) gegenüber der US-Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Unterlagen sind auch wichtig für die noch anstehende umweltrechtliche Genehmigung des Werkes, die noch aussteht. Die bisherigen Bauarbeiten erfolgen bis dahin auf eigenes Risiko Teslas. So können vorerst nur Arbeitsschritte durchgeführt werden, die im Zweifel wieder rückgängig zu machen sind.

US-Kultur vs. deutsche Ämter

Generell setze die Zusammenarbeit mit Tesla eine Menge Flexibilität voraus, führte Steinbach aus. Das stehe manchmal im Konflikt mit der deutschen Herangehensweise, die für alles erst einmal eine gründliche und strukturierte Planung voraussetzt. Der Minister selbst hat allerdings Erfahrungen als Manager des Pharma-Riesen Schering und als Dekan der Technischen Universität Berlin und kann so eine gute Schnittstelle zwischen den beiden Arbeitskulturen des US-Unternehmens und der brandenburgischen Ämter sein.

Tesla will auf jeden Fall schnell vorankommen. Denn das Unternehmen verfügt aktuell insbesondere gegenüber den deutschen Automobil-Giganten über einen signifikanten technischen Vorsprung, wenn es um Elektromobilität geht. Zu lange Verzögerungen könnten diesen Wettbewerbsvorteil schrumpfen lassen.

Und auch in Brandenburg hat man natürlich ein enormes Interesse daran, zu einem wichtigeren Standort der Autoindustrie zu werden. Insbesondere im Elektrobereich hat man hier gute Entwicklungsmöglichkeiten, da beispielsweise auch die BASF im Süden des Bundeslandes daran arbeitet, Akku-Technik im großen Stil zu fertigen. Steinbach hält es daher für realistisch, dass im Laufe der ersten Hälfte des kommenden Jahres die ersten Elektroautos in Grünheide vom Band laufen.

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