Dell: Geschäft verschiebt sich durch Corona von Servern auf PCs

Dem Computerkonzern Dell haben die vergangenen Monate eine deutliche Verschiebung der Einnahmequellen beschert. Während die Firmenkunden weniger Infrastruktur kauften, kletterte das PC-Geschäft dank der Heimarbeit vieler Angestellter deutlich. Das Unternehmen, das sein letzten Quartal etwas außer der Reihe am 3. Mai abschloss, generierte im Berichtszeitraum einen Umsatz von 21,9 Milliarden Dollar. Damit bewegten sich die Einnahmen auf Vorjahresniveau. Angesichts der Situation ist das ziemlich gut. Die Analysten hatten im Vorfeld einen durchaus sichtbaren Umsatzrückgang prognostiziert. Wenn die Währungskurse komplett stabil geblieben wären, hätte Dell sogar um 1,7 Prozent zugelegt.

Weniger erfolgreich waren die vergangenen drei Monate für die Infrastructure Solutions Group, die Server, Storage-Systeme und anderes für die IT-Infrastrukturen von Unternehmen liefert. Hier gingen die Einnahmen um 8 Prozent zurück. Denn in vielen Unternehmen war ohnehin niemand oder nur eine Notbelegschaft vor Ort, die die vorhandene Technik am laufen hielt. Größere Aufrüstungs-Projekte wurden aufgrund der Corona-Situation verschoben.

Zukunft ungewiss

Im Gegenzug legte die PC- und Notebook-Sparte aber unerwartet stark zu. Denn als zahlreiche Firmen ihre Beschäftigten ins Homeoffice schickten, mussten diese teils erst einmal mit der entsprechenden Technik ausgestattet werden. Denn nicht alle Angestellten verfügen zu Hause über einen PC oder zumindest einen hinreichend aktuellen Rechner, um beispielsweise sichere Verbindungen ins Firmennetz betreiben zu können.

Die Bilanzen Dells schlossen am Ende trotzdem auch mit einem Gewinnrückgang. 182 Millionen Dollar Überschuss waren netto zu verzeichnen, im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es noch über 329 Millionen Dollar. Trotzdem waren letztlich alle glücklich mit dem Ergebnis. Allerdings wagt man auch bei Dell keine wirklich konkreten Prognosen für die kommenden Wochen, da die Entwicklungen schlicht zu unsicher sind.

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