Microsoft, Intel, Dell & HP protestieren gemeinsam gegen Trumps Zölle
Mit Microsoft, Intel, Dell und Hewlett-Packard (HP) haben einige der größten Schwergewichte der PC-Branche jetzt Protest gegen die jüngst von der US-Regierung unter Trump angekündigten Strafzölle auf Elektronikprodukte aus chinesischer Fertigung angestrengt. Sie fürchten vor allem die durch Zölle stark steigenden Preise.
Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg berichtet, haben sowohl Dell, HP und Intel als auch Microsoft gemeinsam begonnen, gegen die von Trump in Aussicht gestellten, neuen Abgaben für die Einfuhr von Laptops und Tablets sowie anderen Elektronikprodukten aus China in die USA vorzugehen. Trump hatte angekündigt, bald neue Zölle auf in China produzierte Waren im Wert von rund 300 Milliarden US-Dollar zu erheben.
Die vier Firmen haben gemeinsam Dokumente bei den entsprechenden Stellen der US-Regierung eingereicht, in denen sie Argumente gegen den weiteren Ausbau der Einfuhrabgaben vorbringen. Sie behaupten, dass die neuen Abgaben die führenden amerikanischen Technologiefirmen schädigen würden, während sie kaum Auswirkungen auf Chinas Verhalten im internationalen Handel hätten. Die Firmen würde zudem gerade während der wichtigen Phase vor Beginn des neuen Schuljahres und während der Weihnachtszeit von den Zöllen getroffen, heißt es.
Marktbeobachter gehen davon aus, dass die Preise durch die neuen Abgaben um rund 19 Prozent steigen würden - also um rund 120 Dollar im Vergleich zum aktuellen durchschnittlichen Verkaufspreis von Laptops im US-Markt. Für die US-Konzerne sind die neuen Trump-Zölle vor allem auch deshalb problematisch, weil sie zusammen allein 2018 rund 35 Milliarden Dollar in Forschung und Entwicklung steckten.
Durch die Zölle würde künftig weniger Geld für diese Arbeit zur Verfügung stehen, während gleichzeitig ausländische Anbieter profitieren, die nicht von den neuen Abgaben betroffen wären, weil sie weniger vom US-Markt abhängig sind. Letztlich geht es den amerikanischen Firmen also vor allem darum, ihre führende Stellung zu wahren und die gerade im PC-Geschäft ohnehin schon schmalen Gewinnmargen und Profite zu schützen.
Die US-Regierung prüft derzeit Stellungnahmen von rund 300 amerikanischen Firmen und Industrieverbänden, bevor die neuen Zölle nach Ende einer sogenannten Widerlegungsfrist am 2. Juli 2019 schrittweise in Kraft treten könnten.
Die vier Firmen haben gemeinsam Dokumente bei den entsprechenden Stellen der US-Regierung eingereicht, in denen sie Argumente gegen den weiteren Ausbau der Einfuhrabgaben vorbringen. Sie behaupten, dass die neuen Abgaben die führenden amerikanischen Technologiefirmen schädigen würden, während sie kaum Auswirkungen auf Chinas Verhalten im internationalen Handel hätten. Die Firmen würde zudem gerade während der wichtigen Phase vor Beginn des neuen Schuljahres und während der Weihnachtszeit von den Zöllen getroffen, heißt es.
Laptop-Preise würden durch Zölle um fast 20 Prozent steigen
Die führenden Technologieanbieter aus den Vereinigten Staaten würden von den Zöllen in ihrer Fähigkeit gehindert, innovativ zu bleiben und im weltweiten Wettbewerb zu bestehen, so die Stellungnahme von Microsoft, Intel, HP und Dell. Gemeinsam würden die Firmen rund die Hälfte der in den USA verkauften Notebooks und Detachable-Tablets liefern, hieß es weiter.Marktbeobachter gehen davon aus, dass die Preise durch die neuen Abgaben um rund 19 Prozent steigen würden - also um rund 120 Dollar im Vergleich zum aktuellen durchschnittlichen Verkaufspreis von Laptops im US-Markt. Für die US-Konzerne sind die neuen Trump-Zölle vor allem auch deshalb problematisch, weil sie zusammen allein 2018 rund 35 Milliarden Dollar in Forschung und Entwicklung steckten.
Durch die Zölle würde künftig weniger Geld für diese Arbeit zur Verfügung stehen, während gleichzeitig ausländische Anbieter profitieren, die nicht von den neuen Abgaben betroffen wären, weil sie weniger vom US-Markt abhängig sind. Letztlich geht es den amerikanischen Firmen also vor allem darum, ihre führende Stellung zu wahren und die gerade im PC-Geschäft ohnehin schon schmalen Gewinnmargen und Profite zu schützen.
Die US-Regierung prüft derzeit Stellungnahmen von rund 300 amerikanischen Firmen und Industrieverbänden, bevor die neuen Zölle nach Ende einer sogenannten Widerlegungsfrist am 2. Juli 2019 schrittweise in Kraft treten könnten.
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