US-Polizei setzte erstmals Roboter als eine Art Polizeihund ein
Bei der Polizei im US-Bundesstaat Massachusetts wurde in diesem Jahr monatelang ein "Roboter-Hund" der Firma Boston Dynamics erprobt. Die State Police setzte das "Tier" nach eigenen Angaben auch im aktiven Einsatz ein - es handelte sich wohl um das erste Mal, dass ein Roboter Polizeihund spielen durfte.
Wie der Radiosender WBUR und die Bürgerrechtsvereinigung ACLU herausfanden, hat die Massachusets State Police in der Zeit von August bis November 2019 einen der "Spot" genannten Roboter des Herstellers Boston Dynamics geleast. Das verbeinige und somit hundeähnliche System wurde dabei nicht nur in kontrollierten Umgebungen getestet, sondern auch in realen Einsätzen verwendet.
Nach Angaben des Herstellers wurde "Spot" von der Polizei des Bundesstaats als ein sogenanntes "Mobile Remote Observation Device" eingesetzt. Das Gerät diente angeblich in zwei Fällen dazu, verdächtige Gegenstände und gefährliche Situationen zu überwachen. Genauere Angaben machten die beteiligten Behörden und der Hersteller selbst bisher nicht.
Eine Verwendung des Roboterhundes "Spot" als eine Art Waffe, sei zu keinem Fall erfolgt, so Boston Dynamics in einer Stellungnahme gegenüber Gizmodo. Laut dem Anbieter war dies ohnehin nicht möglich, weil die Verträge rund um das Projekt die Verwendung zu allen Zwecken unterbinden, durch die eine Person geschädigt oder verängstigt werden könnte. Sollten die jeweiligen Kunden gegen diese Auflage verstoßen, entziehe Boston Dynamics ihnen den Zugriff auf seine Produkte, so das Unternehmen.
Die ACLU bemängelt dennoch, dass die Öffentlichkeit nicht von offizieller Seite zuerst darüber informiert wurde, dass der Roboter von der Polizei in aktiven Einsätzen eingesetzt werden würde. Es gäbe ein großes Problem, wenn die Verwendung des Systems nicht transparent kommuniziert würde. Darüber hinaus sei unklar, ob die Polizei bewaffnete Roboter einsetzen könnte, wenn ihr nicht durch die Vorgaben aus einem Leasing-Vertrag mit dem Hersteller Grenzen gesetzt werden.
Nach Angaben des Herstellers wurde "Spot" von der Polizei des Bundesstaats als ein sogenanntes "Mobile Remote Observation Device" eingesetzt. Das Gerät diente angeblich in zwei Fällen dazu, verdächtige Gegenstände und gefährliche Situationen zu überwachen. Genauere Angaben machten die beteiligten Behörden und der Hersteller selbst bisher nicht.
Eine Verwendung des Roboterhundes "Spot" als eine Art Waffe, sei zu keinem Fall erfolgt, so Boston Dynamics in einer Stellungnahme gegenüber Gizmodo. Laut dem Anbieter war dies ohnehin nicht möglich, weil die Verträge rund um das Projekt die Verwendung zu allen Zwecken unterbinden, durch die eine Person geschädigt oder verängstigt werden könnte. Sollten die jeweiligen Kunden gegen diese Auflage verstoßen, entziehe Boston Dynamics ihnen den Zugriff auf seine Produkte, so das Unternehmen.
Die ACLU bemängelt dennoch, dass die Öffentlichkeit nicht von offizieller Seite zuerst darüber informiert wurde, dass der Roboter von der Polizei in aktiven Einsätzen eingesetzt werden würde. Es gäbe ein großes Problem, wenn die Verwendung des Systems nicht transparent kommuniziert würde. Darüber hinaus sei unklar, ob die Polizei bewaffnete Roboter einsetzen könnte, wenn ihr nicht durch die Vorgaben aus einem Leasing-Vertrag mit dem Hersteller Grenzen gesetzt werden.
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