Samsung steigt komplett aus der Produktion von LCD-Panels aus
Samsung steigt aus der Produktion von LC-Displays aus. Die dafür zuständige Sparte Samsung Display wird entsprechende Displays nur noch bis zum Ende dieses Jahres liefern, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.
Bereits im Oktober letzten Jahres hatte das Unternehmen verkündet, dass eine Fertigungslinie in Südkorea heruntergefahren wird, weil die Nachfrage auf dem Weltmarkt zu gering ist. Es verblieben noch zwei andere Werke im Heimatland und zwei weitere in China, in denen klassische LCD-Panels produziert wurden. Keine dieser Anlagen wird den kommenden Jahreswechsel noch erleben.
Aktuell sind in den Auftragsbüchern noch Bestellungen enthalten, die vertragsgemäß erfüllt werden sollen. Abkommen über Lieferungen über den nächsten Jahreswechsel hinaus gab es ohnehin nicht. Folgeaufträge werden auch nicht mehr angenommen. Wer also noch LCDs für die Herstellung von Notebooks oder Fernsehern benötigt, muss sich bei anderen Zulieferern umschauen.
Bei der LCD-Produktion lassen sich kaum noch nennenswerte Margen erwirtschaften, da der Bedarf immer weiter sinkt und es noch eine ganze Reihe anderer Hersteller gibt, die mit der benötigten Standard-Technik arbeiten. Aktuellere Panel-Technologien versprechen dagegen deutlich bessere Gewinnspannen und man muss sich auch nicht mit so viel Konkurrenz herumschlagen.
Unklar ist derweil noch, wie es mit den Werken in China weitergeht. Zusagen gab es hier noch keine, so dass wohl im Wesentlichen die Auftragsentwicklung entscheiden wird, ob auch diese Betriebe umgerüstet werden. Die Corona-Krise könnte hier letztlich auch dazu führen, dass die Werke komplett stillgelegt werden.
Aktuell sind in den Auftragsbüchern noch Bestellungen enthalten, die vertragsgemäß erfüllt werden sollen. Abkommen über Lieferungen über den nächsten Jahreswechsel hinaus gab es ohnehin nicht. Folgeaufträge werden auch nicht mehr angenommen. Wer also noch LCDs für die Herstellung von Notebooks oder Fernsehern benötigt, muss sich bei anderen Zulieferern umschauen.
Konzentration auf High End
Die Schließung der Fertigungsanlagen bedeutet aber nicht das endgültige Aus für die betroffenen Werke - zumindest nicht für jene in Südkorea. Diese werden vielmehr umgerüstet. Samsung hatte schon vor einiger Zeit erklärt, dass man Investitionen in Höhe von über 10 Milliarden Dollar eingeplant hat, um neue Maschinen zu erwerben, die hochwertigere Technologien nutzen. Mit diesen sollen dann die fortschrittlicheren Quantum-Dot-Displays produziert werden.Bei der LCD-Produktion lassen sich kaum noch nennenswerte Margen erwirtschaften, da der Bedarf immer weiter sinkt und es noch eine ganze Reihe anderer Hersteller gibt, die mit der benötigten Standard-Technik arbeiten. Aktuellere Panel-Technologien versprechen dagegen deutlich bessere Gewinnspannen und man muss sich auch nicht mit so viel Konkurrenz herumschlagen.
Unklar ist derweil noch, wie es mit den Werken in China weitergeht. Zusagen gab es hier noch keine, so dass wohl im Wesentlichen die Auftragsentwicklung entscheiden wird, ob auch diese Betriebe umgerüstet werden. Die Corona-Krise könnte hier letztlich auch dazu führen, dass die Werke komplett stillgelegt werden.
Siehe auch:
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Samsungs Aktienkurs in Euro
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