Erst Suchtwarnungen, jetzt Support:
WHO empfiehlt mehr Gaming
Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat noch vor nicht allzu langer Zeit davor gewarnt, dass eine zu intensive Nutzung von Videospielen zu krankhaftem Verhalten werden kann. Angesichts der neuen Weltlage geht man nun in eine andere Richtung.
Die WHO unterstützt jetzt ganz offiziell die von mehreren großen Gaming-Unternehmen initiierte Kampagen #PlayApartTogether. Diese wurden am Wochenende gestartet und folgn natürlich dem einfachen Gedanken, dass Nutzer, die vor ihrem PC oder an der Konsole sitzen, nicht in der Gegend herumlaufen und sich mit anderen Menschen treffen. Insofern entspricht dieses Verhalten genau dem, was angesichts der Corona-Epidemie empfohlen wird.
Die Unterstützung durch die WHO ist insbesondere bemerkenswert, da die Organisation sich in der Vergangenheit immer wieder kritisch gegenüber dem Gaming ausgesprochen hat und vor suchtartigen Folgen warnte. Allerdings ist man im Angesichts einer Pandemie dann doch ziemlich pragmatisch. Wir befinden uns an einem kritischen Punkt hinsichtlich des weiteren Verlaufs der Pandemie", erklärte WHO-Botschafter Ray Chambers.
Die Kampagne der Gaming-Branche wird im Grunde von allen namhaften Anbietern getragen. Sie dient allerdings weniger dem Zweck, die Menschen vor ihre Spielegeräte zu holen - das passiert erst einmal von ganz allein. Die meisten Angebote verzeichneten einen enormen Ansturm. Vielmehr geht es nun auf der einen Seite darum, die Nutzer auch über längere Zeit zu binden und auch weitergehende Informationen über die Spielenetzwerke zu streuen.
Die Unterstützung durch die WHO ist insbesondere bemerkenswert, da die Organisation sich in der Vergangenheit immer wieder kritisch gegenüber dem Gaming ausgesprochen hat und vor suchtartigen Folgen warnte. Allerdings ist man im Angesichts einer Pandemie dann doch ziemlich pragmatisch. Wir befinden uns an einem kritischen Punkt hinsichtlich des weiteren Verlaufs der Pandemie", erklärte WHO-Botschafter Ray Chambers.
Gemeinsam einsam
Die Spielebranche erreiche ein weltweites Publikum und man könne derzeit nur empfehlen, gemeinsam und gleichzeitig getrennt miteinander zu spielen, so Chambers. Denn auf der einen Seite werde so die räumliche Distanz gewahrt, was Übertragungsbrücken für das Virus beseitigt. Andererseits sorgt vor allem das Spielen von Multiplayer-Games über das Internet für soziale Kontakte, die letztlich auch notwendig für das Wohlbefinden sind.Die Kampagne der Gaming-Branche wird im Grunde von allen namhaften Anbietern getragen. Sie dient allerdings weniger dem Zweck, die Menschen vor ihre Spielegeräte zu holen - das passiert erst einmal von ganz allein. Die meisten Angebote verzeichneten einen enormen Ansturm. Vielmehr geht es nun auf der einen Seite darum, die Nutzer auch über längere Zeit zu binden und auch weitergehende Informationen über die Spielenetzwerke zu streuen.
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