Warcraft 3: Reforged - Blizzard spricht endlich, besänftigt niemanden
Die überarbeitete Version von Blizzards Strategieklassiker Warcraft 3 ist der größte Aufreger des bisherigen Gaming-Jahres. Und auch wenn dieses noch jung ist, so kann man voraussagen, dass das wohl auch Ende 2020 noch gelten wird. Nun hat sich Blizzard endlich dazu geäußert.
Warcraft 3: Reforged ist seit vergangener Woche verfügbar und Blizzard hat sich damit den Zorn seiner treuesten Fans zugezogen. Anlass für Kritik gibt es diversen, das reicht von gebrochenen Versprechen über enttäuschende Grafik bis hin zu Änderungen der Nutzungsbedingungen hinsichtlich Custom Campaigns.
Blizzard spricht zunächst über kleinere Server-seitige Bugs und Online-Features sowie diverse Grafik-Probleme, all das werde man alsbald beheben bzw. hat dies schon getan. Das sind allerdings alles Dinge, die beim Launch eines Spiels vorkommen können, sie sind aber auch nicht der Grund für den jüngsten Shitstorm.
Die Spieler sollen diese "unvergesslichen Momente wie sie waren" erleben, auch wenn es neue Animationen und eine höhere Qualität gibt. So etwas wie eine Entschuldigung lässt Jordan nicht durchklingen, denn schließlich war es Blizzard selbst, die diese Änderungen ursprünglich angekündigt hatten.
Die Resonanz auf das Blizzard-Statement ist nicht gerade positiv. Viele beklagen vor allem, dass sich Blizzard mit keinem Wort zur Endnutzervereinbarung äußert, die den Erstellern von Custom Campaigns im Wesentlichen alle Rechte nimmt. Die Aufregung dürfte also weitergehen.
Dank für das "Feedback"
Nach rund einer Woche Schweigen hat Blizzard dieses nun endlich gebrochen und sich zum Remaster des Kultspiels geäußert. In einem Entwickler-Update im Forum von Warcraft 3 schreibt man, dass man die Diskussionen in den vergangenen Tagen verfolgt hat und sich auch für das "Feedback" bedanken möchte. Blizzard entschuldigt sich aber auch gleich am Anfang bei all jenen, die nicht die Erfahrung bekommen haben, die sie sich gewünscht haben.Blizzard spricht zunächst über kleinere Server-seitige Bugs und Online-Features sowie diverse Grafik-Probleme, all das werde man alsbald beheben bzw. hat dies schon getan. Das sind allerdings alles Dinge, die beim Launch eines Spiels vorkommen können, sie sind aber auch nicht der Grund für den jüngsten Shitstorm.
Der "wahre Geist" von Warcraft 3
Blizzard spricht aber auch die "individuellen Bedenken" an, allen voran die Kontroverse rund um die Cutscenes. Denn die Zwischensequenzen sollten eigentlich laut früheren Trailern "cinematischer" aussehen, als sie das final tun. Hier argumentiert Community-Manager Randy "Kaivax" Jordan, dass sich Blizzard bei den Zwischensequenzen nicht zu weit vom Original entfernen wollte. Da hier eine der klassischen Geschichten in der Geschichte von Warcraft erzählt wird, wollte Blizzard "ihren wahren Geist erhalten".Die Spieler sollen diese "unvergesslichen Momente wie sie waren" erleben, auch wenn es neue Animationen und eine höhere Qualität gibt. So etwas wie eine Entschuldigung lässt Jordan nicht durchklingen, denn schließlich war es Blizzard selbst, die diese Änderungen ursprünglich angekündigt hatten.
Die Resonanz auf das Blizzard-Statement ist nicht gerade positiv. Viele beklagen vor allem, dass sich Blizzard mit keinem Wort zur Endnutzervereinbarung äußert, die den Erstellern von Custom Campaigns im Wesentlichen alle Rechte nimmt. Die Aufregung dürfte also weitergehen.
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