Blizzard-Chef beschwichtigt:
Wir kriegen Warcraft 3: Reforged noch hin
Vor gut einer Woche hat Blizzard die Remastered-Version seines Strategie-Klassikers Warcraft 3 veröffentlicht und das lief alles andere als gut - um es freundlich zu formulieren. Nun hat sich auch Blizzard-Chef J. Allen Brack dazu geäußert und er bleibt optimistisch.
Für Blizzard, das lange Zeit die Sympathien aller Gamer genoss, und das praktisch nichts falsch machen konnte, waren es zuletzt ungewohnte Zeiten: Denn zunächst löste man massive Proteste mit der Suspendierung eines Hearthstone-Profis aus, der sich für die Hongkonger Protestbewegung ausgesprochen hat und nun vermasselte man den Start von Warcraft 3: Reforged und zwar gewaltig.
Das Spieleunternehmen bewies in beiden Fällen schlechte Nerven und versuchte die Causa "Blitzchung" lange Zeit auszusitzen. Auch aktuell äußerte sich Blizzard nur zögerlich und sprach die Endnutzervereinbarung und deren umstrittene Passage zu Custom Campaigns dann auch gar nicht an.
Nun hat sich aber mit J. Allen Brack der Blizzard-Chef höchstpersönlich zum Thema Warcraft 3: Reforged geäußert. Brack wurde im Rahmen des Investor Calls im Anschluss an die Bekanntgabe der Activision-Blizzard-Quartalszahlen auf die missglückte Veröffentlichung angesprochen, er versuchte aber vor Anlegern möglichst gute Miene zum bösen Spiel zu machen.
Das werde man auch im aktuellen Fall tun, Brack versprach, dass man Warcraft 3: Reforged mit Updates versorgen wird und die Community diesbezüglich auch auf dem Laufenden halten werde. Allerdings bezweifelt auch PC Gamer, dass "Feintuning" die enttäuschten Spieler besänftigen kann, da der Unmut viel fundamentaler ist und mehr als nur Bugs und ähnliches betrifft.
Das Spieleunternehmen bewies in beiden Fällen schlechte Nerven und versuchte die Causa "Blitzchung" lange Zeit auszusitzen. Auch aktuell äußerte sich Blizzard nur zögerlich und sprach die Endnutzervereinbarung und deren umstrittene Passage zu Custom Campaigns dann auch gar nicht an.
Nun hat sich aber mit J. Allen Brack der Blizzard-Chef höchstpersönlich zum Thema Warcraft 3: Reforged geäußert. Brack wurde im Rahmen des Investor Calls im Anschluss an die Bekanntgabe der Activision-Blizzard-Quartalszahlen auf die missglückte Veröffentlichung angesprochen, er versuchte aber vor Anlegern möglichst gute Miene zum bösen Spiel zu machen.
Blizzard will am Spiel arbeiten
So gab er zwar zu, dass es "ein bisschen eine harte Woche" war: "Unsere Community erwartet erstaunliche Dinge von uns und wir haben von ihnen gehört, dass wir die erwartete Messlatte nicht erreicht haben." Aber er betonte, dass Blizzard hinter seinen Spielen stehe: "Wir haben immer wieder gezeigt, dass sie nicht nur unterstützen, sondern nach Start auch weiter darauf aufbauen."Das werde man auch im aktuellen Fall tun, Brack versprach, dass man Warcraft 3: Reforged mit Updates versorgen wird und die Community diesbezüglich auch auf dem Laufenden halten werde. Allerdings bezweifelt auch PC Gamer, dass "Feintuning" die enttäuschten Spieler besänftigen kann, da der Unmut viel fundamentaler ist und mehr als nur Bugs und ähnliches betrifft.
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