Mozilla setzt zum Jahresanfang viele Mitarbeiter auf die Straße
Das Open Source-Unternehmen Mozilla wird eine für seine Verhältnisse große Zahl an Entlassungen durchführen. Weil die Umsätze sich einfach nicht in dem Maße entwickelten wie erhofft, sehe man sich dazu gezwungen, teilte das Management mit.
In einem internen Schreiben, das der Redaktion von TechCrunch vorliegt, spricht Mozilla-Chefin Mitchell Baker davon, dass verschiedene Produkte, die zusätzliche Einnahmen generieren sollen, einfach nicht schnell genug zulegen. Erst einmal wolle man sehen, wie sich die nun beschlossene Zahl von 70 Entlassungen auswirken wird. Es kann durchaus sein, dass später noch weitere Mitarbeiter ihre Kündigung erhalten.
Laut Baker gehe es jetzt unter anderem darum, zu sehen, welche Folgen die Entlassungswelle für die Arbeit des Unternehmens in Großbritannien und Frankreich nach sich zieht. Das deutet darauf hin, dass dort ein gewisser Schwerpunkt liegen wird. Wie viele Beschäftigte die Firma aktuell genau hat, ist nicht bekannt. Im Jahr 2018 war die Rede von rund tausend Mitarbeitern weltweit.
Baker sicherte zu, dass alle Entlassenen "großzügige Abfindungen" und weitergehende Unterstützung erhalten werden. Es seien auch andere Möglichkeiten geprüft worden, die Ausgaben an anderer Stelle zu reduzieren, doch habe man sich beispielsweise dagegen entschieden, den Innovations-Etat zusammenzustreichen - denn die Entwicklung neuer Produkte sei unbedingt notwendig.
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Laut Baker gehe es jetzt unter anderem darum, zu sehen, welche Folgen die Entlassungswelle für die Arbeit des Unternehmens in Großbritannien und Frankreich nach sich zieht. Das deutet darauf hin, dass dort ein gewisser Schwerpunkt liegen wird. Wie viele Beschäftigte die Firma aktuell genau hat, ist nicht bekannt. Im Jahr 2018 war die Rede von rund tausend Mitarbeitern weltweit.
Abo-Geschäft läuft schleppend an
"Ih werdet euch erinnern, dass wir in den Jahren 2019 und 2020 Umsätze von neuen Abo-Angeboten erwartet haben, die nichts mit dem Suchfeld zu tun haben. Das ist jedoch nicht eingetreten", so Baker. Die Planung für 2019 habe völlig unterschätzt, wie lange es dauert, neue Produkte, mit denen auch Einnahmen erzielt werden können, zu entwickeln und dann auch noch erfolgreich am Markt zu platzieren. Seitens des Managements habe man daher die Planungen für das neue Jahr bereits auf ein niedrigeres Niveau geändert.Baker sicherte zu, dass alle Entlassenen "großzügige Abfindungen" und weitergehende Unterstützung erhalten werden. Es seien auch andere Möglichkeiten geprüft worden, die Ausgaben an anderer Stelle zu reduzieren, doch habe man sich beispielsweise dagegen entschieden, den Innovations-Etat zusammenzustreichen - denn die Entwicklung neuer Produkte sei unbedingt notwendig.
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