Kurzer Stromausfall wirft Samsungs Chip-Sparte um Tage zurück
Bei Samsung Electronics hatte man die Tage offensichtlich nicht hinreichend für den Fall einer Betriebsstörung vorgesorgt. Schon ein kurzer Stromausfall sorgte dafür, dass die Chip-Fertigung in einem Werk über Tage zum Erliegen kam.
An Neujahr kam es in der Chipfabrik im südkoreanischen Hwaseong zu einem gerade einmal eine Minute andauernden Stromausfall. In der Folge musste die gesamte Fertigung heruntergefahren werden, um aufgetretene Probleme zu beheben. Wie aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hervorgeht, stellte sich inzwischen heraus, dass man es nicht schaffen wird, in kurzer Zeit zum Normalbetrieb zurückzukehren.
Zwei bis drei Tage sind inzwischen veranschlagt, um das Werk wieder zu seiner normalen Leistungsfähigkeit zurückzubekommen. Bis dahin werden hier keine DRAM- und NAND-Chips vom Band laufen. Wie aus ersten Einschätzungen von Personen, die in die Prozesse bei Samsung eingebunden sind, hervorgeht, wird sich der aus dem Vorfall resultierende Schaden wohl auf mehrere Millionen Dollar belaufen.
Auf die Konzernbilanzen dürfte sich der Produktionsausfall allerdings kaum negativ auswirken. Vielmehr könnten sogar positive Effekte eintreten. Denn die Chip-Sparte Samsungs hat in der letzten Zeit ohnehin zu hohe Lagerbestände angesammelt, was im Zweifelsfall zu einer Überproduktionskrise führen kann. Wenn eine solche nun herausgezögert wird, können sich die Verluste durch die etwas länger hoch bleibenden Großmarktpreise schnell wieder ausgleichen.
Siehe auch: Chip-Fertigung: Samsung umwirbt Apple, AMD & Co mit großen Rabatten
Zwei bis drei Tage sind inzwischen veranschlagt, um das Werk wieder zu seiner normalen Leistungsfähigkeit zurückzubekommen. Bis dahin werden hier keine DRAM- und NAND-Chips vom Band laufen. Wie aus ersten Einschätzungen von Personen, die in die Prozesse bei Samsung eingebunden sind, hervorgeht, wird sich der aus dem Vorfall resultierende Schaden wohl auf mehrere Millionen Dollar belaufen.
Folgen noch unklar
Im Normalfall sollten bei einem Stromausfall eigentlich unverzüglich lokale Redundanzsysteme einspringen und Energie liefern, so dass es im besten Fall lediglich zu einer Unterbrechung der Prozesse von einigen Sekunden kommt. Aber auch eine Unterbrechung der Stromzufuhr von einer Minute sollte die Systeme eigentlich nicht unbedingt gleich für Tage außer Funktion bringen. Eine interne Untersuchung soll nun zutage fördern, warum das vermeintlich kleine Problem so große Auswirkungen nach sich ziehen konnte.Auf die Konzernbilanzen dürfte sich der Produktionsausfall allerdings kaum negativ auswirken. Vielmehr könnten sogar positive Effekte eintreten. Denn die Chip-Sparte Samsungs hat in der letzten Zeit ohnehin zu hohe Lagerbestände angesammelt, was im Zweifelsfall zu einer Überproduktionskrise führen kann. Wenn eine solche nun herausgezögert wird, können sich die Verluste durch die etwas länger hoch bleibenden Großmarktpreise schnell wieder ausgleichen.
Siehe auch: Chip-Fertigung: Samsung umwirbt Apple, AMD & Co mit großen Rabatten
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